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fuetterung:geschichte

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 |  Luzerneheu  |  Süßlupine  |  |  Gerste  |  Futterrüben  | |  Luzerneheu  |  Süßlupine  |  |  Gerste  |  Futterrüben  |
 |  Brennnesselheu  |    |    |  Weizen  |  | |  Brennnesselheu  |    |    |  Weizen  |  |
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 +Nach Jaeger, 1942((Jaeger, J. (1942). Die Kaninchenfütterung. In: Filler, J. (Hrsg.). Unsere Kaninchen. Großes Handbuch der deutschen Kaninchenzucht. Auf Veranlassung der Rfg. Kaninchenzüchter e. V. im Reichsverband Deutscher Kleintierzüchter e. V. unter Mitwirkung führender Persönlichkeiten der deutschen Kaninchenzucht und ihrer Organisationen. Berlin, 1942. Verlag Fritz Pfenningstorff. 465-517)) bildete //"das Grünfutter die Hauptgrundlage in der Kaninchenfütterung, vor allem während der Frühjahrs- und Sommermonate. Der Futterwert des Grünfutters hängt ab: 1. vom Alter der Pflanzen, 2. von der Zusammensetzung des Grünfutters hinsichtlich der in ihm enthaltenen Gräser, Kleearten usw. […] und selbstverständlich noch von einer Reihe anderer Faktoren [Sorteneingenschaften, Standweite, Boden und Düngung, Witterungsverlauf]."// \\ 
 +Zum Eigenanbau empfohlen wurden Roggen, Weizen und Wintergerste, im Gemisch mit der Zottelwicke; Rey-, Timothee-, Rispen- und Knaulgras; Mais; Zuckermoorhirse; Luzerne; Rotklee; Inkarnatklee; Weißklee und Bastardklee; Bohnen, Wicken und Erbsen; Seradella; Süßlupine; Winterraps; Sonnenblume. (S. 495-497)\\ 
 +Als wichtigste "Unkräuter" galten nach R. Fangauf (1938): Ackerdistel, Ackerschachtelhalm, Ackersenf, Bärenklau, Beifuß, Bienensaug (Stängelumfassende Taubnessel), Brennessel, Frühlingskreuzkraut, Gänsefingerkraut, Giersch, Grindampfer, Hahnenfuß, Hasenkohl, Hirtentäschelkraut, Huflattich, Kamille, Kälberkropf, Klebkraut (Kletten-Labkraut), Klette, Krauser Ampfer, Meerrettich, Melde, Ochsenzunge, Rainfarn, Reiherschnabel, Schafgarbe, Schöllkraut, Spörgel, Strahllose Kamille, Vogelknöterich, Wegerich, Weiße Taubnesseln, Wucherblume und Wundklee. (S. 505-513, 517)\\ 
 +//"Trotz der auf Wiesen und Weiden, insbesondere auf Waldwiesen stark vertretenen Giftpflanzen treten Vergiftungen unserer Kaninchen durch solche Pflanzen fast nie oder sehr selten in Erscheinung. Unsere Pfleglinge meiden stark giftige Pflanzen von selbst, so daß wir in dieser Beziehung nicht ängstlich zu sein brauchen. Geringe Mengen von dem bekannten Hahnenfuß z. B. vertragen unsere Tiere ohne weiteres.\\ 
 +Heu und Grünfutter soll den Kaninchen stets in einer Raufe gereicht werden. Es ist ratsam, Raufen mit einem Deckel zu verwenden,  um zu verhindern,  daß sich die Kaninchen in die Raufe setzen und das Futter beschmutzen."// (S. 494)
  
 <imgcaption label6|"Die zeitgemäße Kaninchenfütterung" von Martin Gadsch aus dem Jahr 1944>{{ fuetterung:gadsch.png?150}}</imgcaption>Von Gadsch, 1944((Gadsch, W. 1944. Die zeitgemäße Kaninchenfütterung. Berlin : Pfenningstorff, 1944.)) wurden als Unkräuter für die Kaninchenfütterung Hasenkohl (Gemeiner Rainkohl), Hirtentäschelkraut, Klebkraut, Klette, Ochsenzunge, Schöllkraut, Spörgel (Spark), Hahnenfuß, Brennnessel, Rainfarn, Beifuß, Ackerdistel, Kälberkropf, Hundskamille, Bienen-saug (Weiße Taubnessel), Frühlingskreuzkraut (Sencio vernalis), Gänsefingerkraut und  Grindampfer (Stumpfblättriger Ampfer) aufgeführt.\\  <imgcaption label6|"Die zeitgemäße Kaninchenfütterung" von Martin Gadsch aus dem Jahr 1944>{{ fuetterung:gadsch.png?150}}</imgcaption>Von Gadsch, 1944((Gadsch, W. 1944. Die zeitgemäße Kaninchenfütterung. Berlin : Pfenningstorff, 1944.)) wurden als Unkräuter für die Kaninchenfütterung Hasenkohl (Gemeiner Rainkohl), Hirtentäschelkraut, Klebkraut, Klette, Ochsenzunge, Schöllkraut, Spörgel (Spark), Hahnenfuß, Brennnessel, Rainfarn, Beifuß, Ackerdistel, Kälberkropf, Hundskamille, Bienen-saug (Weiße Taubnessel), Frühlingskreuzkraut (Sencio vernalis), Gänsefingerkraut und  Grindampfer (Stumpfblättriger Ampfer) aufgeführt.\\ 
fuetterung/geschichte.1782797738.txt.gz · Zuletzt geändert: von kathrin

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