wildkaninchen:australien
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| Weit verbreitet sind Kaninchen in Australien südlich des Wendekreises des Steinbocks. Sie kommen dort in dichten Wäldern, auf Prärieböden und bis in Höhen von 1500 m vor. Das Pflanzenwachstum in den tropischen Gebieten erfolgt jedoch zur falschen Zeit für die Fortpflanzung. In den trockenen Gebieten müssen Kaninchen mit kurzen Fortpflanzungszeiten, | Weit verbreitet sind Kaninchen in Australien südlich des Wendekreises des Steinbocks. Sie kommen dort in dichten Wäldern, auf Prärieböden und bis in Höhen von 1500 m vor. Das Pflanzenwachstum in den tropischen Gebieten erfolgt jedoch zur falschen Zeit für die Fortpflanzung. In den trockenen Gebieten müssen Kaninchen mit kurzen Fortpflanzungszeiten, | ||
| - | In Zeiten anhaltender Trockenheit brechen die Populationen oft dramatisch ein. In Neu Süd Wales überlebten z. B. einige Tiere in der Nähe von Sümpfen in sandigen Gegenden und in der Nähe von Wasserkanälen auf steinigen Böden. Alle anderen Populationen in umliegenden, | + | In Zeiten anhaltender Trockenheit brechen die Populationen oft dramatisch ein. In Neu Süd Wales überlebten z. B. einige Tiere in der Nähe von Sümpfen in sandigen Gegenden und in der Nähe von Wasserkanälen auf steinigen Böden. Alle anderen Populationen in umliegenden, |
| Der Einfluss der Myxomatose auf die Kaninchenbestände ist in den halbtrockenen Gebieten Australiens am größten, weil dort jahreszeitlich bedingt Moskitos als Überträger des Virus reichlich vorhanden sind. 1968 wurde zusätzlich der Kaninchenfloh „Spilopsyllus cuniculi“ eingeführt, | Der Einfluss der Myxomatose auf die Kaninchenbestände ist in den halbtrockenen Gebieten Australiens am größten, weil dort jahreszeitlich bedingt Moskitos als Überträger des Virus reichlich vorhanden sind. 1968 wurde zusätzlich der Kaninchenfloh „Spilopsyllus cuniculi“ eingeführt, | ||
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| Die bisher höchste Region mit Wildkaninchen wurde von Flux, 2001((Flux, J. E. C. 2001. Rabbits (Oryctolagus cuniculus) on Ruapehu at 1800 m. New Zealand Journal of Zoology. 2001, Bd. 28, 2, S. 429-430)) auf dem Mount Ruapehu, im zentralen North Island von Neuseeland in 1800 m Höhe festgestellt. Zurückgeführt wurde die Besiedelung des relativ kahlen, unwirtlichen Ortes auf eine niedrige Schneedecke nach Vulkanausbrüchen in den Jahren 1995 und 1996 und eventuell auf eine generelle Klimaerwärmung. | Die bisher höchste Region mit Wildkaninchen wurde von Flux, 2001((Flux, J. E. C. 2001. Rabbits (Oryctolagus cuniculus) on Ruapehu at 1800 m. New Zealand Journal of Zoology. 2001, Bd. 28, 2, S. 429-430)) auf dem Mount Ruapehu, im zentralen North Island von Neuseeland in 1800 m Höhe festgestellt. Zurückgeführt wurde die Besiedelung des relativ kahlen, unwirtlichen Ortes auf eine niedrige Schneedecke nach Vulkanausbrüchen in den Jahren 1995 und 1996 und eventuell auf eine generelle Klimaerwärmung. | ||
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