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anatomie:fell

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anatomie:fell [2026/04/15 18:40] – [Kurzhaar] kathrinanatomie:fell [2026/04/16 07:16] (aktuell) – [Strukturhaar] kathrin
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   * //Primary Contour-hairs//, //Secondary Contour-hairs// und //fine hairs// (Salaman, 1922((Salaman, R. N. (1922). The inheritance of fur types and hair characters in rabbits. Journal of Genetics, 12(2), 179-207.)));   * //Primary Contour-hairs//, //Secondary Contour-hairs// und //fine hairs// (Salaman, 1922((Salaman, R. N. (1922). The inheritance of fur types and hair characters in rabbits. Journal of Genetics, 12(2), 179-207.)));
-  * //Grannen- oder Leithaartyp D//, //Grannentyp C//, //Grannenflaumtyp B// und //Flaumtyp A// (Wucherer, 1925((Wucherer, E. (1925). Ueber den Charakter des Angorahaares. Zeitschrift für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 4(1‐2), 119-143.)), Hadjidimitroff, 1933((Hadjidimitroff, P. (1933). Die Pigmentverteilung im Kaninchenhaar. Zeitschrift Für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 27(1‐3), 243-266.)));+  * //Grannen- oder Leithaartyp D//, //Grannentyp C//, //Grannenflaumtyp B// und //Flaumtyp A// (Wucherer, 1925((Wucherer, E. (1925). Ueber den Charakter des Angorahaares. Zeitschrift für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 4(1‐2), 119-143.)), Hadjidimitroff, 1933((Hadjidimitroff, P. (1933). Die Pigmentverteilung im Kaninchenhaar. Zeitschrift für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 27(1‐3), 243-266.)));
   * //A. Grannenhaare// mit //1. Leithaare// und //2. Deckhaare// (Typen //I//, //II// und //III//), sowie //B. Wollhaare// (Danneel, 1936((Danneel, R. (1936). Die Färbung unserer Kaninchenrassen und ihre histogenetischen Grundlagen. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 71(1), 231-264.))).   * //A. Grannenhaare// mit //1. Leithaare// und //2. Deckhaare// (Typen //I//, //II// und //III//), sowie //B. Wollhaare// (Danneel, 1936((Danneel, R. (1936). Die Färbung unserer Kaninchenrassen und ihre histogenetischen Grundlagen. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 71(1), 231-264.))).
  
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 Die Granne weist beim Kaninchen einen hantelförmigen Querschnitt auf((Salaman, R. N. (1922). The inheritance of fur types and hair characters in rabbits. Journal of Genetics, 12(2), 179-207.))((Wucherer, E. (1925). Ueber den Charakter des Angorahaares. Zeitschrift für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 4(1‐2), 119-143.))((Danneel, R. (1936). Die Färbung unserer Kaninchenrassen und ihre histogenetischen Grundlagen. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 71(1), 231-264.)) und besitzt im zentralen Grannenhaar etwa 10((Cleffmann, G. (1953). Untersuchungen über die Fellzeichnung des Wildkaninchens. Ein Beitrag zur Wirkungsweise des Agutifaktors. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 85(1), 137-162. Dissertation.)) bis 15((Salaman, R. N. (1922). The inheritance of fur types and hair characters in rabbits. Journal of Genetics, 12(2), 179-207.)) Markstrahlen. Auch Deckhaare besitzen eine Granne, die aber weniger stark ausgebildet ist. Die Granne weist beim Kaninchen einen hantelförmigen Querschnitt auf((Salaman, R. N. (1922). The inheritance of fur types and hair characters in rabbits. Journal of Genetics, 12(2), 179-207.))((Wucherer, E. (1925). Ueber den Charakter des Angorahaares. Zeitschrift für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 4(1‐2), 119-143.))((Danneel, R. (1936). Die Färbung unserer Kaninchenrassen und ihre histogenetischen Grundlagen. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 71(1), 231-264.)) und besitzt im zentralen Grannenhaar etwa 10((Cleffmann, G. (1953). Untersuchungen über die Fellzeichnung des Wildkaninchens. Ein Beitrag zur Wirkungsweise des Agutifaktors. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 85(1), 137-162. Dissertation.)) bis 15((Salaman, R. N. (1922). The inheritance of fur types and hair characters in rabbits. Journal of Genetics, 12(2), 179-207.)) Markstrahlen. Auch Deckhaare besitzen eine Granne, die aber weniger stark ausgebildet ist.
  
-Hadjidimitroff, 1933((Hadjidimitroff, P. (1933). Die Pigmentverteilung im Kaninchenhaar. Zeitschrift Für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 27(1‐3), 243-266.)) -- Beobachtungen zur Morphologie der Haartypen und zur Pigmentverteilung in den Haaren bei verschiedenen Farb-Genotypen; Die untersuchten Kaninchen (über 600) waren von H. Nachtsheim gezüchtet worden.+Hadjidimitroff, 1933((Hadjidimitroff, P. (1933). Die Pigmentverteilung im Kaninchenhaar. Zeitschrift für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 27(1‐3), 243-266.)) -- Beobachtungen zur Morphologie der Haartypen und zur Pigmentverteilung in den Haaren bei verschiedenen Farb-Genotypen; Die untersuchten Kaninchen (über 600) waren von H. Nachtsheim gezüchtet worden.
  
-Auszüge:+<imgcaption label1|Haartypen des wildfarbigen Kaninchens. (Schematisch.) A – Leithaar, B – Grannenhaar, C – Grannenflaumhaar, D – Flaumhaar. a – Haarspitze, b – Spitzenverdickung (gelb bei Grannen- Grannenflaum- und Flaumhaartypen), c – Übergang vom α- zum β-Teil, d und e – β-Teil.; aus Hadjidimitroff, 1933>{{ :anatomie:hadjidimitroff_1933_haartypen_des_wildfarbigen_kaninchens.png?200|}}</imgcaption>Auszüge:
  
 //**Habitus der Haare beim Kaninchen.**\\  //**Habitus der Haare beim Kaninchen.**\\ 
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 Die Pigmentkörner sind bei den farbigen Kaninchenhaaren hauptsächlich in den Markzellen vorhanden. Die Rinde der Kaninchenhaare enthält meistens nur dann Pigment, wenn die Farbe sehr dunkel ist -- schwarz oder zu schwarz neigend. Die helle Farbe wird in den meisten Fällen nur durch das Anhäufen der Pigmentkörnchen in den Markzellen bedingt. Der distale β-Teil aller Haararten enthält nur im Mark Pigmentkörner. Dadurch entsteht die in allen Nuancen vertretene graue Farbe der unteren Haarfarbenzone. Die Cuticula der Kaninchenhaare ist pigmentfrei.\\  Die Pigmentkörner sind bei den farbigen Kaninchenhaaren hauptsächlich in den Markzellen vorhanden. Die Rinde der Kaninchenhaare enthält meistens nur dann Pigment, wenn die Farbe sehr dunkel ist -- schwarz oder zu schwarz neigend. Die helle Farbe wird in den meisten Fällen nur durch das Anhäufen der Pigmentkörnchen in den Markzellen bedingt. Der distale β-Teil aller Haararten enthält nur im Mark Pigmentkörner. Dadurch entsteht die in allen Nuancen vertretene graue Farbe der unteren Haarfarbenzone. Die Cuticula der Kaninchenhaare ist pigmentfrei.\\ 
 Das Mark der Flaumhaare besteht aus einreihigen Zellenkolonnen.\\  Das Mark der Flaumhaare besteht aus einreihigen Zellenkolonnen.\\ 
-Als charakteristisch für die Fußhaare gilt ihre Rindenausbildung, die stärker ist als die bei den Haaren anderer Körperstellen.//+Als charakteristisch für die Fußhaare gilt ihre Rindenausbildung, die stärker ist als die bei den Haaren anderer Körperstellen.//\\ (Abbildung 1)
  
 ===== Haarpigmente ===== ===== Haarpigmente =====
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 "//Die Färbung der verschiedenen Kaninchenrassen ist bedingt durch das Zusammenwirken einer größeren Anzahl von Erbfaktoren (Polygenie), die wir mit den Buchstaben [[genetik:haarfarbe_tyr|A]], [[genetik:haarfarbe_mc1r|B]], [[genetik:haarfarbe_tyrp1|C]], [[genetik:haarfarbe_mlph|D]], [[genetik:haarfarbe_asip|G]] . . (dominant) bzw. a, b, c, d, g . .  (rezessiv) bezeichnen. [...]//"((Danneel, R. (1936). Die Färbung unserer Kaninchenrassen und ihre histogenetischen Grundlagen. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 71(1), 231-264.))  "//Die Färbung der verschiedenen Kaninchenrassen ist bedingt durch das Zusammenwirken einer größeren Anzahl von Erbfaktoren (Polygenie), die wir mit den Buchstaben [[genetik:haarfarbe_tyr|A]], [[genetik:haarfarbe_mc1r|B]], [[genetik:haarfarbe_tyrp1|C]], [[genetik:haarfarbe_mlph|D]], [[genetik:haarfarbe_asip|G]] . . (dominant) bzw. a, b, c, d, g . .  (rezessiv) bezeichnen. [...]//"((Danneel, R. (1936). Die Färbung unserer Kaninchenrassen und ihre histogenetischen Grundlagen. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 71(1), 231-264.)) 
  
-<imgcaption label1|Schema der räumlichen und zeitlichen Aufeinanderfolge der Haarschichten; aus Danneel, 1936>{{ :anatomie:danneel_1936_haarschichten.png?200| }}</imgcaption>Nach Danneel, 1936((Danneel, R. (1936). Die Färbung unserer Kaninchenrassen und ihre histogenetischen Grundlagen. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 71(1), 231-264.)) wird die Farbe der einzelnen Fellhaare durch die Verteilung des Pigments, durch die Haarstruktur und durch Lufteinschlüsse im Haarmark beeinflusst. Bei der Auswertung seiner "Haarkartothek" bemerkte er: +<imgcaption label2|Schema der räumlichen und zeitlichen Aufeinanderfolge der Haarschichten; aus Danneel, 1936>{{ :anatomie:danneel_1936_haarschichten.png?200| }}</imgcaption>Nach Danneel, 1936((Danneel, R. (1936). Die Färbung unserer Kaninchenrassen und ihre histogenetischen Grundlagen. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 71(1), 231-264.)) wird die Farbe der einzelnen Fellhaare durch die Verteilung des Pigments, durch die Haarstruktur und durch Lufteinschlüsse im Haarmark beeinflusst. Bei der Auswertung seiner "Haarkartothek" bemerkte er: 
  
   * Allgemein: Die Pigmentgröße nimmt von der Haarspitze zur Haarbasis hin zu, während die Pigmentdichte abnimmt. Bauchhaar lässt sich schwerer pigmentieren als Rückenhaar; Pigment der Bauchhaare ist größer und lichter gelagert als das der Rückenhaare. Gegen Ende des Haarwachstums erlischt die Pigmentierung der Rinde, während sie im Mark weiter anhält.    * Allgemein: Die Pigmentgröße nimmt von der Haarspitze zur Haarbasis hin zu, während die Pigmentdichte abnimmt. Bauchhaar lässt sich schwerer pigmentieren als Rückenhaar; Pigment der Bauchhaare ist größer und lichter gelagert als das der Rückenhaare. Gegen Ende des Haarwachstums erlischt die Pigmentierung der Rinde, während sie im Mark weiter anhält. 
   * Bei Alaska (g) waren die Pigmentkörner schwarz, mittelgroß, gleichmäßig verteilt und dicht gelagert.   * Bei Alaska (g) waren die Pigmentkörner schwarz, mittelgroß, gleichmäßig verteilt und dicht gelagert.
-  * Bei Blauen Wienern (dg) waren die Pigmentkörner in Mark- und Rindenzellen größer, lichter gelagert und verklumpt (Abbildung 2).+  * Bei Blauen Wienern (dg) waren die Pigmentkörner in Mark- und Rindenzellen größer, lichter gelagert und verklumpt (Abbildung 3).
   * Bei Havanna (cg) waren die Pigmentkörner im Vergleich zu Alaska braun statt schwarz.   * Bei Havanna (cg) waren die Pigmentkörner im Vergleich zu Alaska braun statt schwarz.
   * Bei Thüringern (bg) waren die Pigmentkörner auffallend verkleinert; außerdem: Kälteschwärzbarkeit, Akromelanismus und Spitzendunkelung der Einzelhaare; bei A-Tieren gelbes diffuses Pigment im Mittelteil (v.a. im Mark) der Rückenhaare.   * Bei Thüringern (bg) waren die Pigmentkörner auffallend verkleinert; außerdem: Kälteschwärzbarkeit, Akromelanismus und Spitzendunkelung der Einzelhaare; bei A-Tieren gelbes diffuses Pigment im Mittelteil (v.a. im Mark) der Rückenhaare.
   * Kaninchen mit mehreren rezessiven Farbfaktoren, wie Feh (cdg), Schildpatt (bdg) oder Sandfarben (bcdg), wiesen die Merkmale der vorhandenen rezessiven Faktoren nebeneinander auf.   * Kaninchen mit mehreren rezessiven Farbfaktoren, wie Feh (cdg), Schildpatt (bdg) oder Sandfarben (bcdg), wiesen die Merkmale der vorhandenen rezessiven Faktoren nebeneinander auf.
  
-<imgcaption label2|Pigment in a) Alaska, Bauchhaar, Granne. b) Alaska, Bauchhaar, Basis. c) Blauwiener, Rückenhaar, Granne. d) Blauwiener, Rückenwollhaar (84x); aus Danneel, 1936>{{ :anatomie:danneel_1936_haarpigmentierung.png?nolink&300 |}}</imgcaption>+<imgcaption label3|Pigment in a) Alaska, Bauchhaar, Granne. b) Alaska, Bauchhaar, Basis. c) Blauwiener, Rückenhaar, Granne. d) Blauwiener, Rückenwollhaar (84x); aus Danneel, 1936>{{ :anatomie:danneel_1936_haarpigmentierung.png?nolink&300 |}}</imgcaption>
  
  
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 //"Das Weiß als unterste Farbschicht im Haarkleide tritt beim Kaninchen fast ganz zurück, und es herrscht dort ein bläuliches Grau vor. Ferner ist in die Reihenfolge der Farbschichten zwischen das Schwarz-Weiß des Feldhasen eine weitere braune Farbschicht eingeordnet. Sie ist bedingt durch die braune Pigmentierung bezw. Beringung gerade des feinsten Types A (siehe Abb. 6, Tafel I). Sein zahlreiches Auftreten pro Einheit Fläche mit 3300 Haaren auf ¼ qcm befähigt den Typ trotz seiner Feinheit eine ausgesprochene Farbschicht im Haarkleid zu bilden. Beim Wild- und zahmen Kaninchen finden sich also zwei Farbschichten mehr im Haarkleide, als bei Lepus timidus, eine graue und eine braune. […]\\  //"Das Weiß als unterste Farbschicht im Haarkleide tritt beim Kaninchen fast ganz zurück, und es herrscht dort ein bläuliches Grau vor. Ferner ist in die Reihenfolge der Farbschichten zwischen das Schwarz-Weiß des Feldhasen eine weitere braune Farbschicht eingeordnet. Sie ist bedingt durch die braune Pigmentierung bezw. Beringung gerade des feinsten Types A (siehe Abb. 6, Tafel I). Sein zahlreiches Auftreten pro Einheit Fläche mit 3300 Haaren auf ¼ qcm befähigt den Typ trotz seiner Feinheit eine ausgesprochene Farbschicht im Haarkleid zu bilden. Beim Wild- und zahmen Kaninchen finden sich also zwei Farbschichten mehr im Haarkleide, als bei Lepus timidus, eine graue und eine braune. […]\\ 
 … die gelbe Farbschicht des Haarkleides, die bei beiden Tieren// [Hase und Kaninchen] //in der Hauptsache verwischend auf den schwarzen Untergrund einwirkt, ist jedesmal an der Spitzenverdickung α angelegt. Beim Zustandekommen der Wildfarbe ist also der α-Teil der Haare vorwiegend beteiligt."//\\  … die gelbe Farbschicht des Haarkleides, die bei beiden Tieren// [Hase und Kaninchen] //in der Hauptsache verwischend auf den schwarzen Untergrund einwirkt, ist jedesmal an der Spitzenverdickung α angelegt. Beim Zustandekommen der Wildfarbe ist also der α-Teil der Haare vorwiegend beteiligt."//\\ 
-Auch bei der Haarprobe eines wildfarbenen Angorakaninchens waren die gelben Pigmentzonen am α-Teil der Haare angelegt. (Abbildung 3)+Auch bei der Haarprobe eines wildfarbenen Angorakaninchens waren die gelben Pigmentzonen am α-Teil der Haare angelegt. (Abbildung 4)
  
-[Abbildung -- folgt]+[Abbildung -- folgt]
  
  
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 (siehe auch Danneel, 1936((Danneel, R. (1936). Die Färbung unserer Kaninchenrassen und ihre histogenetischen Grundlagen. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 71(1), 231-264.))) (siehe auch Danneel, 1936((Danneel, R. (1936). Die Färbung unserer Kaninchenrassen und ihre histogenetischen Grundlagen. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 71(1), 231-264.)))
  
-<imgcaption label4|Bau des wildfarbigen Haares; aus Cleffmann, 1953>{{ :anatomie:cleffmann_1953_wildfarbiges_haar.png?nolink&150| }}</imgcaption>"//Das gewöhnliche Wildkaninchen besitzt an Kopf, Rücken und Flanken schwarzbraune Haare mit je einer gelben Binde. Die Binden werden vom Rücken nach den Flanken zu immer breiter und heller. Der Bauch des Wildkaninchens erscheint in der Aufsicht weiß, weil hier die weiße "Binde" fast die ganze Länge des Haares einnimmt. Die rezessiven Gene der [[genetik:haarfarbe_tyr|C-Serie]] "unterdrücken" das gelbe Pigment. Wildchinchilla, Wildmarder und Wildrussen haben daher weiße an Stelle der gelben Querbinden.//" — Cleffmann, 1953((Cleffmann, G. (1953). Untersuchungen über die Fellzeichnung des Wildkaninchens. Ein Beitrag zur Wirkungsweise des Agutifaktors. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 85(1), 137-162. Dissertation.)) bestimmte Bindenlängen (im Sinne von: Einzelhaarzonierung, Bänderung) bei Wildkaninchen in Abhängigkeit von der Körperregion. Meist wurden die Binden von den Kreuzwirbeln ausgehend nach vorn und hinten wie auch zum Bauch hin länger, und besonders lange Binden waren im Nacken zu finden. Mit Ausnahme der Nackenhaare ging mit der Verlängerung der Binden eine Aufhellung einher; im Bauchhaar war die Binde schließlich weiß und umfasste die ganze obere Hälfte des Haares. Leithaare (s.o., [[fell#Haartypen|Haartypen]]) am Rücken besaßen keine Binde, Wollhaare fast ebenso lange Binden wie Deckhaare (selbe Region).+<imgcaption label5|Bau des wildfarbigen Haares; aus Cleffmann, 1953>{{ :anatomie:cleffmann_1953_wildfarbiges_haar.png?nolink&150| }}</imgcaption>"//Das gewöhnliche Wildkaninchen besitzt an Kopf, Rücken und Flanken schwarzbraune Haare mit je einer gelben Binde. Die Binden werden vom Rücken nach den Flanken zu immer breiter und heller. Der Bauch des Wildkaninchens erscheint in der Aufsicht weiß, weil hier die weiße "Binde" fast die ganze Länge des Haares einnimmt. Die rezessiven Gene der [[genetik:haarfarbe_tyr|C-Serie]] "unterdrücken" das gelbe Pigment. Wildchinchilla, Wildmarder und Wildrussen haben daher weiße an Stelle der gelben Querbinden.//" — Cleffmann, 1953((Cleffmann, G. (1953). Untersuchungen über die Fellzeichnung des Wildkaninchens. Ein Beitrag zur Wirkungsweise des Agutifaktors. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 85(1), 137-162. Dissertation.)) bestimmte Bindenlängen (im Sinne von: Einzelhaarzonierung, Bänderung) bei Wildkaninchen in Abhängigkeit von der Körperregion. Meist wurden die Binden von den Kreuzwirbeln ausgehend nach vorn und hinten wie auch zum Bauch hin länger, und besonders lange Binden waren im Nacken zu finden. Mit Ausnahme der Nackenhaare ging mit der Verlängerung der Binden eine Aufhellung einher; im Bauchhaar war die Binde schließlich weiß und umfasste die ganze obere Hälfte des Haares. Leithaare (s.o., [[fell#Haartypen|Haartypen]]) am Rücken besaßen keine Binde, Wollhaare fast ebenso lange Binden wie Deckhaare (selbe Region).
  
 Er stellte u.a. fest: Er stellte u.a. fest:
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   * Im Genick und zwischen den Ohren ist Deckhaar nur spärlich vorhanden; der Nackenkeil und die hinteren Ohrenhälften sind frei von Grannenhaar.   * Im Genick und zwischen den Ohren ist Deckhaar nur spärlich vorhanden; der Nackenkeil und die hinteren Ohrenhälften sind frei von Grannenhaar.
   * Bei mittlerer Deckhaarlänge (~35 mm) überragt das Deckhaar das Unterhaar um "//mindestens 7 bis 8 mm"// (entspricht Spitzen- und Wildfarbzone).   * Bei mittlerer Deckhaarlänge (~35 mm) überragt das Deckhaar das Unterhaar um "//mindestens 7 bis 8 mm"// (entspricht Spitzen- und Wildfarbzone).
-  * Die Länge der Unterfarbe beträgt "//höchstens 2/3 der Deckhaarlänge//". (Abbildung 5+  * Die Länge der Unterfarbe beträgt "//höchstens 2/3 der Deckhaarlänge//". (Abbildung 6
-<imgcaption label5|Schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Bänderung bei wildfarbigem Fellhaar; nach Contes, 2003-2011>{{ :anatomie:kh_2025_farbzonen_wild.png?300 |}}</imgcaption>+<imgcaption label6|Schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Bänderung bei wildfarbigem Fellhaar; nach Contes, 2003-2011>{{ :anatomie:kh_2025_farbzonen_wild.png?300 |}}</imgcaption>
  
 Bei Rexkaninchen liegen die dunklen Deck- und Unterhaarspitzen sowie die Wildfarbzone des Deckhaars und die Zwischenfarbzone des Unterhaars auf etwa gleicher Höhe, weshalb keine Kränzchenzone gebildet wird.((Contes, E. 2011. Anmerkungen zur Haarstruktur unserer Rexkaninchen. Kaninchenzeitung 14/2011. HK-Verlagsgesellschaft. 25.)) Bei Rexkaninchen liegen die dunklen Deck- und Unterhaarspitzen sowie die Wildfarbzone des Deckhaars und die Zwischenfarbzone des Unterhaars auf etwa gleicher Höhe, weshalb keine Kränzchenzone gebildet wird.((Contes, E. 2011. Anmerkungen zur Haarstruktur unserer Rexkaninchen. Kaninchenzeitung 14/2011. HK-Verlagsgesellschaft. 25.))
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 Wucherer, 1925((Wucherer, E. (1925). Ueber den Charakter des Angorahaares. Zeitschrift für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 4(1‐2), 119-143.)) verglich verschiedene Fellhaarcharakteristika zwischen Hermelin-, Angorakaninchen und ihren F1-Kreuzungen ("//1. Qualitative Untersuchungen (Länge, Dicke, Verhalten des Markes, der Spitzenverdickung, Kräuselung und [[fell#Wucherer, 1925|Wildfarbe]]; Verhalten der F1-Tiere). 2. Quantitative Untersuchungen (Haardichtigkeit, Haarwechsel).//").\\  Wucherer, 1925((Wucherer, E. (1925). Ueber den Charakter des Angorahaares. Zeitschrift für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 4(1‐2), 119-143.)) verglich verschiedene Fellhaarcharakteristika zwischen Hermelin-, Angorakaninchen und ihren F1-Kreuzungen ("//1. Qualitative Untersuchungen (Länge, Dicke, Verhalten des Markes, der Spitzenverdickung, Kräuselung und [[fell#Wucherer, 1925|Wildfarbe]]; Verhalten der F1-Tiere). 2. Quantitative Untersuchungen (Haardichtigkeit, Haarwechsel).//").\\ 
 Er beobachtete bei ausgewachsenen, ausgestreiften oder ausgefallenen Kaninchenhaaren eine Rückbildung des Marks in den Haarwurzelenden, wobei sich das ausgewachsene Angorahaar "//ganz gleich//" wie das ausgewachsene kurze Haar verhielt. Bei Hermelinkaninchen trat die Rückbildung bei einer Haarlänge von 2--4 cm ein, bei Angorakaninchen erst nach 8--20 cm Länge.\\  Er beobachtete bei ausgewachsenen, ausgestreiften oder ausgefallenen Kaninchenhaaren eine Rückbildung des Marks in den Haarwurzelenden, wobei sich das ausgewachsene Angorahaar "//ganz gleich//" wie das ausgewachsene kurze Haar verhielt. Bei Hermelinkaninchen trat die Rückbildung bei einer Haarlänge von 2--4 cm ein, bei Angorakaninchen erst nach 8--20 cm Länge.\\ 
-Über einen Untersuchungszeitraum von etwa 2 Jahren kam Wucherer "//zu der Überzeugung, daß bei den Angoras ein fortwährender Wechsel der Haare stattfindet//, während sich bei den kurzhaarigen Kaninchen junge Haare jeweils im Frühjahr und Herbst bildeten.+Über einen Untersuchungszeitraum von etwa 2 Jahren kam Wucherer "//zu der Überzeugung, daß bei den Angoras ein fortwährender Wechsel der Haare stattfindet//", während sich bei den kurzhaarigen Kaninchen junge Haare jeweils im Frühjahr und Herbst bildeten.
  
 Oznurlu //et al//., 2009((Oznurlu, Y., Celik, I., Sur, E., Telatar, T., & Ozparlak, H. 2009. Comparative skin histology of the white New Zealand and Angora rabbits. J Anim Vet Adv, 8, 1694-701.)) untersuchten neben Neuseeländern auch Angorakaninchen - diese wiesen eine signifikant größere Anzahl von Haarfollikeln pro Flächeneinheit auf, besonders von sekundären Haarfollikeln. Oznurlu //et al//., 2009((Oznurlu, Y., Celik, I., Sur, E., Telatar, T., & Ozparlak, H. 2009. Comparative skin histology of the white New Zealand and Angora rabbits. J Anim Vet Adv, 8, 1694-701.)) untersuchten neben Neuseeländern auch Angorakaninchen - diese wiesen eine signifikant größere Anzahl von Haarfollikeln pro Flächeneinheit auf, besonders von sekundären Haarfollikeln.
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 ==== Kurzhaar ==== ==== Kurzhaar ====
  
-[Thiel, 1928((Thiel, O. (1928). Das Haarkleid des Rex-Kaninchens und sein Verhalten bei der Kreuzung. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 48, 305–324.))] (Rex-Fellhaar der 1920er Jahre -- "//Thiel hat beim Rexkaninchen eine Reduzierung der Länge und Stärke der Haartypen gefunden, durch welche die Unterschiede zwischen den verschiedenen Haartypen erheblich verringert und besonders die Grenze zwischen Grannenflaum- und Flaumhaaren stark verwischt wird. Er konnte durch Messungen feststellen, daß beim Rexkaninchen sämtliche Haartypen weitgehend kürzer geworden sind, und zwar die Deckhaare relativ stärker als die Flaumhaare. […]//"((Hadjidimitroff, P. (1933). Die Pigmentverteilung im Kaninchenhaar. Zeitschrift Für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 27(1‐3), 243-266.)))+[Thiel, 1928((Thiel, O. (1928). Das Haarkleid des Rex-Kaninchens und sein Verhalten bei der Kreuzung. Zeitschrift für Induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 48, 305–324.))] (Rex-Fellhaar der 1920er Jahre -- "//Thiel hat beim Rexkaninchen eine Reduzierung der Länge und Stärke der Haartypen gefunden, durch welche die Unterschiede zwischen den verschiedenen Haartypen erheblich verringert und besonders die Grenze zwischen Grannenflaum- und Flaumhaaren stark verwischt wird. Er konnte durch Messungen feststellen, daß beim Rexkaninchen sämtliche Haartypen weitgehend kürzer geworden sind, und zwar die Deckhaare relativ stärker als die Flaumhaare. […]//"((Hadjidimitroff, P. (1933). Die Pigmentverteilung im Kaninchenhaar. Zeitschrift für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 27(1‐3), 243-266.)))
  
 Diribarne //et al//., 2011((Diribarne, M., Mata, X., Chantry-Darmon, C., Vaiman, A., Auvinet, G., Bouet, S., ... & Guérin, G. 2011. A deletion in exon 9 of the LIPH gene is responsible for the rex hair coat phenotype in rabbits (Oryctolagus cuniculus). PLoS One, 6(4), e19281.)) fanden bei Rexkaninchen keinen signifikanten Unterschied zwischen der Länge des Deck- und Grannenhaars ("//outer coat//") und der Länge des Unterhaars ("//inner coat//"), wohingegen bei normalhaarigen Kaninchen das "//outer coat//" um 9,8 mm länger war. Die durchschnittliche Länge des Fellhaars war bei Rexkaninchen geringer als bei normalhaarigen Tieren.\\  Diribarne //et al//., 2011((Diribarne, M., Mata, X., Chantry-Darmon, C., Vaiman, A., Auvinet, G., Bouet, S., ... & Guérin, G. 2011. A deletion in exon 9 of the LIPH gene is responsible for the rex hair coat phenotype in rabbits (Oryctolagus cuniculus). PLoS One, 6(4), e19281.)) fanden bei Rexkaninchen keinen signifikanten Unterschied zwischen der Länge des Deck- und Grannenhaars ("//outer coat//") und der Länge des Unterhaars ("//inner coat//"), wohingegen bei normalhaarigen Kaninchen das "//outer coat//" um 9,8 mm länger war. Die durchschnittliche Länge des Fellhaars war bei Rexkaninchen geringer als bei normalhaarigen Tieren.\\ 
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 Castle & Law, 1936((Castle, W. E., & Law, L. W. 1936. Satin, a new hair mutation of the rabbit. J. Hered. 27, 235-240.)) stellten unter dem Mikroskop fest:\\  Castle & Law, 1936((Castle, W. E., & Law, L. W. 1936. Satin, a new hair mutation of the rabbit. J. Hered. 27, 235-240.)) stellten unter dem Mikroskop fest:\\ 
-Bei fertig entwickeltem Satinhaar sind die Zellen des Haarmarks (//Medulla//) verdichtet -- es gibt keine luftgefüllte Markröhre wie bei Normalhaar. Die Medulla geht nahtlos in die Haarrinde (//Cortex//) über, und beide Schichten besitzen eine ähnliche Struktur. Die Haarrinde und ihre äußere Schicht, das Haaroberhäutchen (//Cuticula//), sind dünner und die Cuticula ist glatter als bei Normalhaar. Insgesamt besitzen Satinhaare einen kleineren Durchmesser als Normalhaare (Abbildung 6).+Bei fertig entwickeltem Satinhaar sind die Zellen des Haarmarks (//Medulla//) verdichtet -- es gibt keine luftgefüllte Markröhre wie bei Normalhaar. Die Medulla geht nahtlos in die Haarrinde (//Cortex//) über, und beide Schichten besitzen eine ähnliche Struktur. Die Haarrinde und ihre äußere Schicht, das Haaroberhäutchen (//Cuticula//), sind dünner und die Cuticula ist glatter als bei Normalhaar. Insgesamt besitzen Satinhaare einen kleineren Durchmesser als Normalhaare (Abbildung 7).
  
-<imgcaption label6|Oberflächen und Längsschnitte von A) Normalhaar mit luftgefüllter Medulla, umgeben von Cortex und Cuticula, B) Satinhaar mit veränderter Struktur und geringerem Durchmesser (jeweils links Deck- und rechts Unterhaar); Castle & Law, 1936>{{ :anatomie:castle_law_1936_satin_figure6.jpg?nolink&350 |}}</imgcaption>+<imgcaption label7|Oberflächen und Längsschnitte von A) Normalhaar mit luftgefüllter Medulla, umgeben von Cortex und Cuticula, B) Satinhaar mit veränderter Struktur und geringerem Durchmesser (jeweils links Deck- und rechts Unterhaar); Castle & Law, 1936>{{ :anatomie:castle_law_1936_satin_figure6.jpg?nolink&350 |}}</imgcaption>
  
 ===== Fellhaarwechsel ===== ===== Fellhaarwechsel =====
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 Whiteley & Ghadially, 1954((Whiteley, H. J., & Ghadially, F. N. (1954). Hair replacement in the domestic rabbit. Journal of Anatomy, 88(Pt 1), 13.)) untersuchten den Fellhaarwechsel bei zehn erwachsenen und fünf jungen Laborkaninchen über einen Zeitraum von 18 Monaten. Bei den erwachsenen Kaninchen erfolgte der Wechsel in jährlichen oder halbjährlichen Wachstumszyklen (Frühjahr, Herbst) mit einer durchschnittlichen Dauer von jeweils 3–4 Monaten und einem charakteristischen Muster: vom Rücken über die Flanken bis zum vorderen, seitlichen Bereich des Körpers. Dazwischen gab es ein Ruhephase von etwa 8–9 Monaten. Der Haarwechsel am Bauch war davon unabhängig und dauerte 4–6 Monate. Bei Jungtieren ("3 Monate") gab es kein erkennbares Muster. Whiteley & Ghadially, 1954((Whiteley, H. J., & Ghadially, F. N. (1954). Hair replacement in the domestic rabbit. Journal of Anatomy, 88(Pt 1), 13.)) untersuchten den Fellhaarwechsel bei zehn erwachsenen und fünf jungen Laborkaninchen über einen Zeitraum von 18 Monaten. Bei den erwachsenen Kaninchen erfolgte der Wechsel in jährlichen oder halbjährlichen Wachstumszyklen (Frühjahr, Herbst) mit einer durchschnittlichen Dauer von jeweils 3–4 Monaten und einem charakteristischen Muster: vom Rücken über die Flanken bis zum vorderen, seitlichen Bereich des Körpers. Dazwischen gab es ein Ruhephase von etwa 8–9 Monaten. Der Haarwechsel am Bauch war davon unabhängig und dauerte 4–6 Monate. Bei Jungtieren ("3 Monate") gab es kein erkennbares Muster.
  
-Bei Agouti- und chinchillafarbigen Kaninchen beobachteten sie eine Bänderung (Abbildung 7) wie sie, detaillierter, auch von E. Wucherer (1925), G. Cleffmann (1953) oder später von E. Contes beschrieben wurde ([[fell#Bänderung bei wildfarbigem Haar|Bänderung bei wildfarbigem Haar]]).+Bei Agouti- und chinchillafarbigen Kaninchen beobachteten sie eine Bänderung (Abbildung 8) wie sie, detaillierter, auch von E. Wucherer (1925), G. Cleffmann (1953) oder später von E. Contes beschrieben wurde ([[fell#Bänderung bei wildfarbigem Haar|Bänderung bei wildfarbigem Haar]]).
  
-<imgcaption label7|Schematische Darstellung des Wachstums von seitlichem Deckhaar eines chinchillafarbigen Kaninchens: schwarze Spitze - weißes Band - schwarzes Band, welches in Grau übergeht; x: Verdeutlichung der Seitenansicht, G: voll ausgewachsenes Deckhaar; aus Whiteley & Ghadially, 1954>{{ :anatomie:whiteley_ghadially_1954_haarwachstum_chinchilla.png?nolink&350 |}}</imgcaption>+<imgcaption label8|Schematische Darstellung des Wachstums von seitlichem Deckhaar eines chinchillafarbigen Kaninchens: schwarze Spitze - weißes Band - schwarzes Band, welches in Grau übergeht; x: Verdeutlichung der Seitenansicht, G: voll ausgewachsenes Deckhaar; aus Whiteley & Ghadially, 1954>{{ :anatomie:whiteley_ghadially_1954_haarwachstum_chinchilla.png?nolink&350 |}}</imgcaption>
  
 Lubnow //et al//., 1969 und Bieber //et al//., 1970 untersuchten Übergangshaarkleider im ersten Lebensjahr:  Lubnow //et al//., 1969 und Bieber //et al//., 1970 untersuchten Übergangshaarkleider im ersten Lebensjahr: 
anatomie/fell.1776271221.txt.gz · Zuletzt geändert: von kathrin

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