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evidenz

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evidenz [2025/09/06 08:21] – [Verwendung des Begriffes "Evidenz"] kathrinevidenz [2026/03/02 20:14] (aktuell) – [Qualität der Evidenz] kathrin
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 Im "Duden - Das große Wörterbuch der deutschen Sprache" wird wörtlich formuliert: //evi|dent  <Adj.> [lat. evidens (Gen.: evidentis), zu: videre = sehen]: 1. (bildungsspr.)\\ Im "Duden - Das große Wörterbuch der deutschen Sprache" wird wörtlich formuliert: //evi|dent  <Adj.> [lat. evidens (Gen.: evidentis), zu: videre = sehen]: 1. (bildungsspr.)\\
-a) unmittelbar einleuchtend, keines Beweises bedürfend: eine -e Aussage, ein -er Satz; es ist e., dass kein Marxist sich auf diese Argumentation einlassen könnte (Heringer, Holzfeuer 64)((Lübbe, H. 1982. Der Streit um Worte. Sprache und Politik. In: Hans Jürgen Heringer (Hrsg.): Holzfeuer im hölzernen Ofen. Aufsätze zur politischen Sprachkritik. Tübingen : Gunter Narr Verlag. 48-69));\\+a) unmittelbar einleuchtend, keines Beweises bedürfend: eine -e Aussage, ein -er Satz; es ist e., dass kein Marxist sich auf diese Argumentation einlassen könnte (Heringer, Holzfeuer 64)((Lübbe, H. 1982. Der Streit um Worte. Sprache und Politik. In: Hans Jürgen Heringer (Hrsg.): Holzfeuer im hölzernen Ofen. Aufsätze zur politischen Sprachkritik. Tübingen : Gunter Narr Verlag. 48-69; Seite 64.));\\
 b) augenfällig, offenkundig: eine -e Tatsache; seine Dummheit ist e.; es ist e., dass dem so ist; die Beispiele machen diesen Sachverhalt e.; er ist e. benachteiligt; so wurde wieder einmal e., welch eminent bedeutender Träger individueller und kollektiver Erinnerung der so genannte Dokumentarfilm ist (NZZ 23. 10. 86, 45). 2. *e. halten (österr. Amtsspr.: in Evidenz halten).// b) augenfällig, offenkundig: eine -e Tatsache; seine Dummheit ist e.; es ist e., dass dem so ist; die Beispiele machen diesen Sachverhalt e.; er ist e. benachteiligt; so wurde wieder einmal e., welch eminent bedeutender Träger individueller und kollektiver Erinnerung der so genannte Dokumentarfilm ist (NZZ 23. 10. 86, 45). 2. *e. halten (österr. Amtsspr.: in Evidenz halten).//
  
-Bei der angegebenen Quelle "Heringer, Holzfeuer 64" handelt es sich um einen Aufsatz, in dem u. a. darauf eingegangen wird, wie und warum sich ein "Marxist" definiert (//"Marxist ist, wer sich als solcher erklärt und dabei auf Marx und auf sein Werk sich beruft."//)((Lübbe, H. 1982. Der Streit um Worte. Sprache und Politik. In: Hans Jürgen Heringer (Hrsg.): Holzfeuer im hölzernen Ofen. Aufsätze zur politischen Sprachkritik. Tübingen : Gunter Narr Verlag. 48-69; Seite 64)). Aus einer Reihe von Darstellungen wurde formuliert: //"So ließe sich argumentieren. Aber es ist evident, daß kein Marxist sich auf diese Argumentation einlassen könnte. Der empfohlene sprachpolitische Friede im Streit um das Wort **Marxismus** wäre allzu teuer erkauft, und einzig unter sprachanalytischen Aufklärern könnte man sich mit einem solchen Friedensschluß Freunde machen. Die Gegner im andern marxistischen Lager aber würden eine Kapitulation vermuten und triumphieren."//((Lübbe, H. 1982. Der Streit um Worte. Sprache und Politik. In: Hans Jürgen Heringer (Hrsg.): Holzfeuer im hölzernen Ofen. Aufsätze zur politischen Sprachkritik. Tübingen : Gunter Narr Verlag. 48-69; Seite 64))+Bei der angegebenen Quelle "Heringer, Holzfeuer 64" handelt es sich um einen Aufsatz, in dem u. a. darauf eingegangen wird, wie und warum sich ein "Marxist" definiert (//"Marxist ist, wer sich als solcher erklärt und dabei auf Marx und auf sein Werk sich beruft."//)((Lübbe, H. 1982. Der Streit um Worte. Sprache und Politik. In: Hans Jürgen Heringer (Hrsg.): Holzfeuer im hölzernen Ofen. Aufsätze zur politischen Sprachkritik. Tübingen : Gunter Narr Verlag. 48-69; Seite 64.)). Aus einer Reihe von Darstellungen wurde formuliert: //"So ließe sich argumentieren. Aber es ist evident, daß kein Marxist sich auf diese Argumentation einlassen könnte. Der empfohlene sprachpolitische Friede im Streit um das Wort **Marxismus** wäre allzu teuer erkauft, und einzig unter sprachanalytischen Aufklärern könnte man sich mit einem solchen Friedensschluß Freunde machen. Die Gegner im andern marxistischen Lager aber würden eine Kapitulation vermuten und triumphieren."//((Lübbe, H. 1982. Der Streit um Worte. Sprache und Politik. In: Hans Jürgen Heringer (Hrsg.): Holzfeuer im hölzernen Ofen. Aufsätze zur politischen Sprachkritik. Tübingen : Gunter Narr Verlag. 48-69; Seite 64.))
  
 In späteren Definitionen für eine //Evidenz// wurde die beispielhafte Erklärung, warum es für sie im philosphischen Sinn keines Beweises bedarf, nicht mehr miterwähnt. In späteren Definitionen für eine //Evidenz// wurde die beispielhafte Erklärung, warum es für sie im philosphischen Sinn keines Beweises bedarf, nicht mehr miterwähnt.
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   * //Evidenz (Philosophie), Offensichtlichkeit; unmittelbare, unbezweifelbare Einsicht//\\   * //Evidenz (Philosophie), Offensichtlichkeit; unmittelbare, unbezweifelbare Einsicht//\\
   * //Evidenz (Rhetorik), rhetorische Figur//\\   * //Evidenz (Rhetorik), rhetorische Figur//\\
-  * //ein berechenbares Maß der Wahrscheinlichkeit in der Evidenztheorie von Dempster und Shafer"//\\+  * //ein berechenbares Maß der Wahrscheinlichkeit in der Evidenztheorie von Dempster und Shafer"//.\\
  
 ==== Philosophie ==== ==== Philosophie ====
-Im Artikel //"Evidenz (Philosophie)"// wurde von einem unbekannten Autor festgelegt: //"Evidenz bezeichnet in der Philosophie das aufgrund von Augenschein oder zwingender Schlussfolgerung unbezweifelbar Erkennbare oder die dadurch erreichte unmittelbare Einsicht.[1] Eine aufgrund von Evidenz gewonnene Gewissheit wird als selbstverständlich empfunden, für die es keiner Beweisführung bedarf. In einer philosophiegeschichtlichen Sichtweise wird der Begriff Evidenz in den jeweiligen Positionen mit eigenen Inhalten ausgefüllt. Das Adjektiv evident wird im Sinne von „offensichtlich“ auch außerhalb der Philosophie in beliebigen Kontexten verwendet.[2]"//((https://de.wikipedia.org/wiki/Evidenz_(Philosophie) Abruf am 15.09.2023))+Im Artikel //"Evidenz (Philosophie)"// wurde von einem unbekannten Autor festgelegt: //"Evidenz bezeichnet in der Philosophie das aufgrund von Augenschein oder zwingender Schlussfolgerung unbezweifelbar Erkennbare oder die dadurch erreichte unmittelbare Einsicht.[1] Eine aufgrund von Evidenz gewonnene Gewissheit wird als selbstverständlich empfunden, für die es keiner Beweisführung bedarf. In einer philosophiegeschichtlichen Sichtweise wird der Begriff Evidenz in den jeweiligen Positionen mit eigenen Inhalten ausgefüllt. Das Adjektiv evident wird im Sinne von „offensichtlich“ auch außerhalb der Philosophie in beliebigen Kontexten verwendet.[2]"//((https://de.wikipedia.org/wiki/Evidenz_(Philosophie)Abruf am 15.09.2023))
  
-Bei der ersten Quelle [1] handelt sich um ein Online-Lexikon von [[https://www.textlog.de/3979.htm|Rudolf Eisler]] aus dem Jahr 1904.((Rudolf Eisler. 1904. Artikel "Evidenz". In: Wörterbuch der philosophischen Begriffe, 1904. Online, Abruf am 15.09.2023 von https://www.textlog.de/3979.html)) Dort wird folgendes angegeben: "//Evidenz (evidentia): Augenscheinlichkeit, Einsicht, intuitiv fundierte Gewißheit, unmittelbare Gewißheit des anschaulich Eingesehenen oder des notwendig zu Denkenden.//. Der Zusatz (Quelle [2]), dass es dafür "//keiner Beweisführung bedarf//", stammt aus dem [[https://www.textlog.de/3979.htm|Duden-Online]], Bedeutung 1a.+Bei der ersten Quelle [1] handelt sich um ein Online-Lexikon von [[https://www.textlog.de/3979.htm|Rudolf Eisler]] aus dem Jahr 1904.((Rudolf Eisler. 1904. Artikel "Evidenz". In: Wörterbuch der philosophischen Begriffe, 1904. Online, Abruf am 15.09.2023 von https://www.textlog.de/3979.html)) Dort wird folgendes angegeben: "//Evidenz (evidentia): Augenscheinlichkeit, Einsicht, intuitiv fundierte Gewißheit, unmittelbare Gewißheit des anschaulich Eingesehenen oder des notwendig zu Denkenden.//". Der Zusatz (Quelle [2]), dass es dafür //"keiner Beweisführung bedarf"//, stammt aus dem [[https://www.duden.de/rechtschreibung/evident|Duden-Online]], Bedeutung 1a.
  
 ==== Empirische Evidenz (Wissenschaft) ==== ==== Empirische Evidenz (Wissenschaft) ====
-Im Artikel "//empirische Evidenz//in der deutschen Wikipedia wird diese folgendermaßen definiert: //"Empirische Evidenz (englisch empirical evidence) oder kurz Evidenz ist eine Bezeichnung für das Beweismaterial, das in den Wissenschaften gefordert wird, um Behauptungen, Hypothesen, Thesen oder Theorien von gesichertem Wissen unterscheiden zu können. Man spricht auch von empirischen Belegen oder empirischen Nachweisen (oder kurz von Belegen bzw. Nachweisen)."//((https://de.wikipedia.org/wiki/Empirische_Evidenz))+Im Artikel //"Empirische Evidenz"// in der deutschen Wikipedia wird diese folgendermaßen definiert: //"Empirische Evidenz (englisch empirical evidence) oder kurz Evidenz ist eine Bezeichnung für das Beweismaterial, das in den Wissenschaften gefordert wird, um Behauptungen, Hypothesen, Thesen oder Theorien von gesichertem Wissen unterscheiden zu können. Man spricht auch von empirischen Belegen oder empirischen Nachweisen (oder kurz von Belegen bzw. Nachweisen)."//((Online, letzter Abruf am 02.03.2026 von: https://de.wikipedia.org/wiki/Empirische_Evidenz))
 ===== Evidenz in der Wissenschaft (EbM) ===== ===== Evidenz in der Wissenschaft (EbM) =====
 In einem Lehrbuch zur Evidenzbasierten Medizin (EbM) wird zum Sprachgebrauch des Wortes "Evidenz" und ihres Erlangens in der Wissenschaft konstatiert: \\  In einem Lehrbuch zur Evidenzbasierten Medizin (EbM) wird zum Sprachgebrauch des Wortes "Evidenz" und ihres Erlangens in der Wissenschaft konstatiert: \\ 
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 //Die Hypothesen, die der Forschung zu Grunde liegen, werden mit Methodiken geprüft: Experiment, Test, Befragung, Beobachtung, Messen. Die Induktion beinhaltet, dass man die Richtigkeit einer Hypothese, eines Satzes, durch die Überprüfung von Einzelfällen in der Wirklichkeit feststellt, d. h. man überprüft, ob eine Verallgemeinerung möglich ist.//\\ //Die Hypothesen, die der Forschung zu Grunde liegen, werden mit Methodiken geprüft: Experiment, Test, Befragung, Beobachtung, Messen. Die Induktion beinhaltet, dass man die Richtigkeit einer Hypothese, eines Satzes, durch die Überprüfung von Einzelfällen in der Wirklichkeit feststellt, d. h. man überprüft, ob eine Verallgemeinerung möglich ist.//\\
  
-//Ein statistischer Test sagt beispielsweise nichts über die Richtigkeit der Versuchsplanung aus. Er untersucht lediglich die Frage, ob die Ergebnisse der untersuchten Stichprobe trotz der zufallsbedingten Streuung auf die Grundgesamtheit übertragbar sind, d. h. verallgemeinert werden dürfen (Induktionsschluss). Der Begriff »signifikant« macht auch keine Aussage darüber, ob das gefundene Ergebnis relevant ist bzw. ob der Versuchsaufbau korrekt ist. Das Ziel ist es, systematische Fehler so gering wie möglich zu halten und zufällige Fehler zu minimieren. Die Beurteilung darüber gelingt also nicht nur anhand der bloßen Betrachtung statistischer Tests, was für sich genommen schon oft erhebliche Schwierigkeiten macht."//((Kuhlen, R.; Rossaint, R. 2007. Die Erkenntnisse, der Beweis. In: Evidenzbasierte Medizin in Anästhesie und Intensivmedizin. 2. Aufl. Springer Medizin Verlag Heidelberg. ISBN-10 3-540-29633-6. S. 8-10))+//Ein statistischer Test sagt beispielsweise nichts über die Richtigkeit der Versuchsplanung aus. Er untersucht lediglich die Frage, ob die Ergebnisse der untersuchten Stichprobe trotz der zufallsbedingten Streuung auf die Grundgesamtheit übertragbar sind, d. h. verallgemeinert werden dürfen (Induktionsschluss). Der Begriff »signifikant« macht auch keine Aussage darüber, ob das gefundene Ergebnis relevant ist bzw. ob der Versuchsaufbau korrekt ist. Das Ziel ist es, systematische Fehler so gering wie möglich zu halten und zufällige Fehler zu minimieren. Die Beurteilung darüber gelingt also nicht nur anhand der bloßen Betrachtung statistischer Tests, was für sich genommen schon oft erhebliche Schwierigkeiten macht."//((Kuhlen, R.; Rossaint, R. 2007. Die Erkenntnisse, der Beweis. In: Evidenzbasierte Medizin in Anästhesie und Intensivmedizin. 2. Aufl. Springer Medizin Verlag Heidelberg. ISBN-10 3-540-29633-6. S. 8-10.))
  
-Im Lehrbuch "Basiswissen Medizinische Statistik" wird "Evidenz" definiert als //"wissenschaftliche und objektive Belege"//.((Weiß, C. 2010. Evidenzbasierte Medizin. In: Basiswissen Medizinische Statistik. 5. Aufl. Springer. ISBN 978-3-642-11336-9. S. 322-326))+Im Lehrbuch "Basiswissen Medizinische Statistik" wird "Evidenz" definiert als //"wissenschaftliche und objektive Belege"//.((Weiß, C. 2010. Evidenzbasierte Medizin. In: Basiswissen Medizinische Statistik. 5. Aufl. Springer. ISBN 978-3-642-11336-9. S. 322-326.))
 ==== Qualität der Evidenz ==== ==== Qualität der Evidenz ====
 Das Ausmaß an Sicherheit bzw. Unsicherheit einer Evidenz kann durch die Angabe einer differenzierten Evidenzstärke erfolgen.\\  Das Ausmaß an Sicherheit bzw. Unsicherheit einer Evidenz kann durch die Angabe einer differenzierten Evidenzstärke erfolgen.\\ 
  
-Tabell 1Graduierung der Evidenzstärke, nach Kopp, 2015((Kopp, I. B. 2015. Leitlinien und evidenzbasierte (Tier-)Medizin. LBH: 8. Leipziger Tierärztekongress – Tagungsband 1. ISBN 978-3-86541-808-1. S. 20-24 Online, Abruf am 17.03.2024 von: https://ul.qucosa.de/api/qucosa%3A33414/attachment/ATT-0/))+Tabelle 1Graduierung der Evidenzstärke, nach Kopp, 2015((Kopp, I. B. 2015. Leitlinien und evidenzbasierte (Tier-)Medizin. LBH: 8. Leipziger Tierärztekongress – Tagungsband 1. ISBN 978-3-86541-808-1. S. 20-24Online, Abruf am 17.03.2024 von: https://ul.qucosa.de/api/qucosa%3A33414/attachment/ATT-0/))
 ^Qualität der Evidenz<sup>1</sup>^Zugrundeliegende Studien<sup>2</sup>^Symbole^ ^Qualität der Evidenz<sup>1</sup>^Zugrundeliegende Studien<sup>2</sup>^Symbole^
 |Hoch|Hochwertige Systematische Übersichtsarbeiten (mit oder ohne Metaanalyse) von Randomisierten, kontrollierten Studien (RCTs)|1a, 1++| |Hoch|Hochwertige Systematische Übersichtsarbeiten (mit oder ohne Metaanalyse) von Randomisierten, kontrollierten Studien (RCTs)|1a, 1++|
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 <sup>2</sup>Verkürzte Darstellungen, ausgehend vom Studiendesign. Mängel in der Durchführungs- oder Auswertungs-qualität der Studien führen zu Abwertungen der Qualität, während dramatische Effekte oder klare Dosis-Wirkungsbeziehungen zu einer Aufwertung führen. <sup>2</sup>Verkürzte Darstellungen, ausgehend vom Studiendesign. Mängel in der Durchführungs- oder Auswertungs-qualität der Studien führen zu Abwertungen der Qualität, während dramatische Effekte oder klare Dosis-Wirkungsbeziehungen zu einer Aufwertung führen.
 ===== Verwendung des Begriffes "Evidenz" ===== ===== Verwendung des Begriffes "Evidenz" =====
-Ein Beispiel für die Verwendung des Begriffes "Evidenz" bildet die Website des [[qualzucht:qualzuchtkampagne|QUEN]]. Sie ist //"Teil eines Netzwerkes und wird von der QUEN gGmbH betrieben. Die Website besteht aus einem öffentlich zugänglichen Informationsteil und ausführlicheren Informationen und Beispielen, die nur Veterinärbehörden auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden."//((https://qualzucht-datenbank.eu/, Abruf am 18.10.2023)). Auf einer Unterseite wird erklärt, wie das QUEN "Evidenz" definiert: //"In der Philosophie bezeichnet Evidenz das aufgrund von Augenschein oder zwingender Schlussfolgerung unbezweifelbar Erkennbare oder die dadurch erreichte unmittelbare Einsicht. Eine aufgrund von Evidenz gewonnene Gewissheit wird als selbstverständlich empfunden, für die es keiner Beweisführung bedarf."//((https://qualzucht-datenbank.eu/home-weitere-info-projekt-quen/, Abruf am 18.10.2023)) +Ein Beispiel für die Verwendung des Begriffes "Evidenz" bildet die Website des [[qualzucht:qualzuchtkampagne|QUEN]]. Sie ist //"Teil eines Netzwerkes und wird von der QUEN gGmbH betrieben. Die Website besteht aus einem öffentlich zugänglichen Informationsteil und ausführlicheren Informationen und Beispielen, die nur Veterinärbehörden auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden."//((https://qualzucht-datenbank.eu/, Abruf am 18.10.2023)). Auf einer Unterseite wird erklärt, wie das QUEN "Evidenz" definiert: //"In der Philosophie bezeichnet Evidenz das aufgrund von Augenschein oder zwingender Schlussfolgerung unbezweifelbar Erkennbare oder die dadurch erreichte unmittelbare Einsicht. Eine aufgrund von Evidenz gewonnene Gewissheit wird als selbstverständlich empfunden, für die es keiner Beweisführung bedarf."//((https://qualzucht-datenbank.eu/home-weitere-info-projekt-quen/, Abruf am 18.10.2023)) Diese Definition wurde also, ohne Angabe der Quelle, aus der deutschen Wikipedia für die Philosophie((https://de.wikipedia.org/wiki/Evidenz, Abruf am 15.09.2023)) übernommen. Warum sich die QUEN gGmbH für die Definition in der Philosophie, und nicht für die der Wissenschaften entschieden hat, wird nicht erklärt.  
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-Diese Definition wurde, ohne Angabe der Quelle, aus der deutschen Wikipedia((https://de.wikipedia.org/wiki/Evidenz, Abruf am 15.09.2023)) übernommen. +
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-Warum sich die QUEN gGmbH für die Definition in der Philosophie, und nicht für die der Wissenschaften entschieden hat, wird nicht erklärt.  +
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evidenz.1757139687.txt.gz · Zuletzt geändert: von kathrin

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