Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


genetik:haarfarbe_kit

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
genetik:haarfarbe_kit [2026/07/07 22:35] – [Haarfarbe - KIT (English/ Dominant White Spotting)] kathringenetik:haarfarbe_kit [2026/10/06 06:47] (aktuell) – [Zur Vererbung] kathrin
Zeile 30: Zeile 30:
  
 M. Wischer schrieb 1941: //"Seit wann die Englische Schecke gekannt wird, ist ungewiß. Möglich, daß diese Scheckung schon im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert bekannt war, weil von alten Schriftstellern zuweilen weiße Kaninchen mit schwarzen Flecken erwähnt werden, was auf die Fleckenzeichnung der Englischen Scheckung hindeutet. Daß die Anordnung und Ausdehnung der Flecke genau festgelegt und die Rasse rein sportlich ihrer interessanten Zeichnung wegen gezüchtet wurde, geht auf England zurück, von wo sie weiteste Verbreitung fand."//((Wischer, M. (1941). Starke, Praktische Kaninchenzucht. Ausführliches Lehrbuch der Haltung, Zucht und Nutzung des Hauskaninchens. Zwölfte Auflage. Leipzig: Dr. F. Poppe.)) M. Wischer schrieb 1941: //"Seit wann die Englische Schecke gekannt wird, ist ungewiß. Möglich, daß diese Scheckung schon im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert bekannt war, weil von alten Schriftstellern zuweilen weiße Kaninchen mit schwarzen Flecken erwähnt werden, was auf die Fleckenzeichnung der Englischen Scheckung hindeutet. Daß die Anordnung und Ausdehnung der Flecke genau festgelegt und die Rasse rein sportlich ihrer interessanten Zeichnung wegen gezüchtet wurde, geht auf England zurück, von wo sie weiteste Verbreitung fand."//((Wischer, M. (1941). Starke, Praktische Kaninchenzucht. Ausführliches Lehrbuch der Haltung, Zucht und Nutzung des Hauskaninchens. Zwölfte Auflage. Leipzig: Dr. F. Poppe.))
 +
 +//"Über den Zeitpunkt der Entstehung der Hauptfaktors für die englische Scheckung, K, läßt sich Genaues nicht ermitteln, doch scheint er wesentlich jünger zu sein als der Faktor bezw. die Faktoren für die [[haarfarbe_plattenscheckung|Holländerscheckung]]. Im vorigen Jahrhundert wurde in Westeuropa ein Kaninchen mit englischer Scheckung viel gezüchtet, das Belgische Landkaninchen […] Aus diesem Belgischen Landkaninchen sind dann in den Ländern Westeuropas sowie in England und in Deutschland verschiedene Rassen hervorgegangen, […]"//((Nachtsheim, H. (1929). Die Entstehung der Kaninchenrassen im Lichte ihrer Genetik. Zeitschrift für Tierzüchtung und Züchtungsbiologie einschließlich Tierernährung, 14(1), 53-109.))(S. 99-100)
  
 Siehe auch: [[hauskaninchen:kaninchenrassen|Kaninchenrassen]]. Siehe auch: [[hauskaninchen:kaninchenrassen|Kaninchenrassen]].
  
 ==== Zur Vererbung ==== ==== Zur Vererbung ====
 +
 +//"The exact amount of white present in the KK animals seems to depend upon a number of other factors, the subject is however not yet well understood. [...]\\ Last summer I had the opportunity to see a great collection of rabbits, among which there where quite a number of "English" (Papillon). These animals are nearly wholly white, but marked with spots of colour, distributed regularly over the body. In three litters born from two English rabbits there were two solid-coloured ones, one black and one agouti."//((Hagedoorn, A. L. (1912). The Genetic Factors in the Development of the Housemouse, which Influence the Coat Colour, with Notes on such Genetic Factors in the Development of the other Rodents. Zeitschrift für induktive Abstammungs- und Vererbungslehre 6, 97-137.))(S. 118)
  
 Castle & Hadley, 1915((Castle, W. E., & Hadley, P. B. 1915. The English rabbit and the question of Mendelian unit-character constancy. Proceedings of the National Academy of Sciences, 1(1), 39-43.)) (und Castle, 1919((Castle, W. E. 1919. Studies of heredity in rabbits, rats, and mice (No. 288). Carnegie institution of Washington.)), nach ((Robinson, R. 1958. Genetic studies of the rabbit. Bibl. Genet. 1958, 17, 229–558.)), S. 263) zeigten anhand von Zuchtexperimenten, dass bei Tieren mit K/K- oder K/k-Genotyp der Grad der Scheckung, nahezu unabhängig vom Hauptgen, stark variieren kann. Castle & Hadley, 1915((Castle, W. E., & Hadley, P. B. 1915. The English rabbit and the question of Mendelian unit-character constancy. Proceedings of the National Academy of Sciences, 1(1), 39-43.)) (und Castle, 1919((Castle, W. E. 1919. Studies of heredity in rabbits, rats, and mice (No. 288). Carnegie institution of Washington.)), nach ((Robinson, R. 1958. Genetic studies of the rabbit. Bibl. Genet. 1958, 17, 229–558.)), S. 263) zeigten anhand von Zuchtexperimenten, dass bei Tieren mit K/K- oder K/k-Genotyp der Grad der Scheckung, nahezu unabhängig vom Hauptgen, stark variieren kann.
genetik/haarfarbe_kit.1783456512.txt.gz · Zuletzt geändert: von kathrin

Donate Powered by PHP Valid HTML5 Valid CSS Driven by DokuWiki