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genetik:haarfarbe_nomenklatur

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genetik:haarfarbe_nomenklatur [2026/10/03 09:00] – [Chinchillafarben] kathringenetik:haarfarbe_nomenklatur [2026/10/11 19:57] (aktuell) – kathrin
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 Der Genotyp eines Genorts wird dargestellt, indem die beiden Allel-Kürzel nacheinander aufgeführt werden, optional durch einen Schrägstrich getrennt. In der Regel steht das dominante Allel vorne. Spielt das zweite Allel für den Phänotyp keine (oder eine untergeordnete) Rolle, kann dieses durch einen Strich dargestellt werden. Der Genotyp eines Genorts wird dargestellt, indem die beiden Allel-Kürzel nacheinander aufgeführt werden, optional durch einen Schrägstrich getrennt. In der Regel steht das dominante Allel vorne. Spielt das zweite Allel für den Phänotyp keine (oder eine untergeordnete) Rolle, kann dieses durch einen Strich dargestellt werden.
  
-1921 führte E. Pap 18 Buchstabensymbole ein((Pap, E. 1921. Über Vererbung von Farbe und Zeichnung bei dem Kaninchen. Zeitschrift für induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 26(3), 185-270.)), von denen die meisten im deutschsprachigen Raum noch heute gebräuchlich sind.+Auf Anraten von E. Baur und unter Berücksichtigung der von Florence Margaret Durham (1908, 1911((Durham, F. M. (1911). Further experiments on the inheritance of coat colour in mice. Journal of Genetics, 1(3), 159-178.))) verwendeten Symbole entschied sich Hagedoorn, 1912((Hagedoorn, A. L. (1912). The Genetic Factors in the Development of the Housemouse, which Influence the Coat Colour, with Notes on such Genetic Factors in the Development of the other Rodents. Zeitschrift für induktive Abstammungs- und Vererbungslehre 6, 97-137.)) dazu, die von ihm untersuchten genetischen Faktoren, neben der Maus auch für die Ratte, das Meerschweinchen und das Kaninchen, mit den ersten Buchstaben des Alphabets (A-I, K-P) zu bezeichnen. Diese Buchstabensymbole wurden 1921 von Pap((Pap, E. 1921. Über Vererbung von Farbe und Zeichnung bei dem Kaninchen. Zeitschrift für induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 26(3), 185-270.)) übernommen und ergänzt; die meisten sind im deutschsprachigen Raum noch heute gebräuchlich.
  
-Zusammenstellung der von verschiedenen Autoren in frühen Arbeiten benutzten Buchstabensymbole((Koßwig, C. (1926). Die Vererbung von Farbe und Zeichnung bei Nagetieren. Zeitschr. f. Tierzüchtung und Züchtungsbiologie, 5, 101-129.))(S. 121)+Zusammenstellungen der von verschiedenen Autoren in frühen Arbeiten benutzten Buchstabensymbole: Hagedoorn, 1912((Hagedoorn, A. L. (1912). The Genetic Factors in the Development of the Housemouse, which Influence the Coat Colour, with Notes on such Genetic Factors in the Development of the other Rodents. Zeitschrift für induktive Abstammungs- und Vererbungslehre 6, 97-137.))(S. 134); Pap, 1921((Pap, E. 1921. Über Vererbung von Farbe und Zeichnung bei dem Kaninchen. Zeitschrift für induktive Abstammungs- und Vererbungslehre, 26(3), 185-270.))(S. 192); Koßwig, 1926((Koßwig, C. (1926). Die Vererbung von Farbe und Zeichnung bei Nagetieren. Zeitschr. f. Tierzüchtung und Züchtungsbiologie, 5, 101-129.))(S. 121).
  
 **Tabelle 1:** Nomenklatur (ab Zeile 3 ohne Darstellung von Wildtyp-Allelen) **Tabelle 1:** Nomenklatur (ab Zeile 3 ohne Darstellung von Wildtyp-Allelen)
genetik/haarfarbe_nomenklatur.1791010830.txt.gz · Zuletzt geändert: von kathrin

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