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genetik:haengende_ohren

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 Eine Mitteilung über Widderkaninchen in Deutschland findet sich in einem Buch über "Säugethiere" aus dem Jahr 1868: "//Ob das Kaninchen mit hängenden Ohren eine Abart unseres zahmen Kaninchens ist, oder als selbstständige Art angesehen werden muß, ist noch nicht ausgemacht.//" (Brehm, A. E. 1868. Brehms Illustriertes Tierleben. Erster Band -- Die Säugethiere. Hildburgshausen: Verlag des Bibliographischen Instituts.((Möbes, W. K. G. 1946. Bibliographie des Kaninchens nebst Anhang. I. Das Frettchen. II. Das Meerschweinchen. Bd. 1. Akademischer Verlag Halle.)), S. 7-8)\\   Eine Mitteilung über Widderkaninchen in Deutschland findet sich in einem Buch über "Säugethiere" aus dem Jahr 1868: "//Ob das Kaninchen mit hängenden Ohren eine Abart unseres zahmen Kaninchens ist, oder als selbstständige Art angesehen werden muß, ist noch nicht ausgemacht.//" (Brehm, A. E. 1868. Brehms Illustriertes Tierleben. Erster Band -- Die Säugethiere. Hildburgshausen: Verlag des Bibliographischen Instituts.((Möbes, W. K. G. 1946. Bibliographie des Kaninchens nebst Anhang. I. Das Frettchen. II. Das Meerschweinchen. Bd. 1. Akademischer Verlag Halle.)), S. 7-8)\\  
  
-//"Die ersten deutschen Belege über die Rasse findet man im Württembergischen Wochenblatt für Land- und Forstwirtschaft, Oktober 1868, wo für sie Propaganda gemacht wurde mit dem Erfolg, daß am 17. Oktober 1869 der Oberamtspfleger Wörner in Tübingen durch Vermittlung eines Herrn Meyer dortselbst aus Avignon 3 Lapins béliers bezog. Die Importen hatten ein Gewicht von 4,500 Kilo. [...] Am 22. April 1872 kam ein Transport von 16 Tieren aus Avignon an, dem noch mehrere folgten."//((Poppe, J., & Wischer, M. (1949). Starke, Praktische Kaninchenzucht. Ausführliches Lehrbuch der Haltung, Zucht und Nutzung des Hauskaninchens für Studierende und Züchter. Dreizehnte Auflage. Leipzig: Dr. F. Poppe. Radebeul und Berlin: Neumann-Verlag.))(S. 60-61, Kap. 6. Deutsche Widder)+//"Die ersten deutschen Belege über die Rasse findet man im Württembergischen Wochenblatt für Land- und Forstwirtschaft, Oktober 1868, wo für sie Propaganda gemacht wurde mit dem Erfolg, daß am 17. Oktober 1869 der Oberamtspfleger Wörner in Tübingen durch Vermittlung eines Herrn Meyer dortselbst aus Avignon 3 Lapins béliers bezog. Die Importen hatten ein Gewicht von 4,500 Kilo. Meyer hat dann noch mehr Tiere importiert, [...] In dem vorgenannten Wochenblatt erscheint dann 1872 ein Artikel von Hochstetter-Tübingen, der eine genaue Beschreibung der importierten Tiere bringt. Nach diesen Angaben hatte das Widderkaninchen ein Gewicht von 4,500 bis 5 Kilo; die Ohren hingen zu beiden Seiten des Kopfes herab und waren 15 bis 18 Zentimeter lang, das ist nach unserer Meßmethode, die Spannweite von dem einen Ohrende zum anderen über den Kopf gemessen, 36 bis 42 Zentimeter. Am 22. April 1872 kam ein Transport von 16 Tieren aus Avignon an, dem noch mehrere folgten."//((Poppe, J., & Wischer, M. (1949). Starke, Praktische Kaninchenzucht. Ausführliches Lehrbuch der Haltung, Zucht und Nutzung des Hauskaninchens für Studierende und Züchter. Dreizehnte Auflage. Leipzig: Dr. F. Poppe. Radebeul und Berlin: Neumann-Verlag.))(S. 60-61, Kap. 6. Deutsche Widder)
  
 Der Lehrer H. O. Lenz aus Thüringen schrieb 1873: "//Das Kaninchen mit Schlappohren. Man sieht es jetzt öfters und zwar in gelbgrauer oder gelbgrau und weiß gescheckter Farbe. Es ist viel größer als das gewöhnliche zahme, die Ohren hängen, […]. Man zieht jetzt diese Rasse vorzugsweise, um sie als Eßwaare zu benutzen oder zu verkaufen.//" (Lenz, H. O. 1873. Gemeinnützige Naturgeschichte. Erster Band: Säugetiere. Fünfte Auflage. Gotha: Thienemanns Hofbuchhandlung.((Möbes, W. K. G. 1946. Bibliographie des Kaninchens nebst Anhang. I. Das Frettchen. II. Das Meerschweinchen. Bd. 1. Akademischer Verlag Halle.)), S. 121) Der Lehrer H. O. Lenz aus Thüringen schrieb 1873: "//Das Kaninchen mit Schlappohren. Man sieht es jetzt öfters und zwar in gelbgrauer oder gelbgrau und weiß gescheckter Farbe. Es ist viel größer als das gewöhnliche zahme, die Ohren hängen, […]. Man zieht jetzt diese Rasse vorzugsweise, um sie als Eßwaare zu benutzen oder zu verkaufen.//" (Lenz, H. O. 1873. Gemeinnützige Naturgeschichte. Erster Band: Säugetiere. Fünfte Auflage. Gotha: Thienemanns Hofbuchhandlung.((Möbes, W. K. G. 1946. Bibliographie des Kaninchens nebst Anhang. I. Das Frettchen. II. Das Meerschweinchen. Bd. 1. Akademischer Verlag Halle.)), S. 121)
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   * erster Export aus Frankreich nach Deutschland am 17. Oktober 1869,   * erster Export aus Frankreich nach Deutschland am 17. Oktober 1869,
   * 1870 betrug das Gewicht der Widder 4,5 - 5,0 kg, die Ohrlänge 15 - 18 cm und die Behanglänge (beide Ohren zusammen über den Kopf gemassen) 34 - 42 cm,   * 1870 betrug das Gewicht der Widder 4,5 - 5,0 kg, die Ohrlänge 15 - 18 cm und die Behanglänge (beide Ohren zusammen über den Kopf gemassen) 34 - 42 cm,
-  * Umtaufung der Französischen Widderkaninchen in "Deutsches Widderkaninchen"((Dorn, F. K. 1973. Rassekaninchenzucht. 3. Aufl. Verlag J. Neumann-Neudamm)).\\+  * Umtaufung der Französischen Widderkaninchen in "Deutsches Widderkaninchen".((Dorn, F. K. 1973. Rassekaninchenzucht. 3. Aufl. Verlag J. Neumann-Neudamm))\\
  
 Siehe auch: [[hauskaninchen:kaninchenrassen|Kaninchenrassen]]. Siehe auch: [[hauskaninchen:kaninchenrassen|Kaninchenrassen]].
genetik/haengende_ohren.txt · Zuletzt geändert: von kathrin

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