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genetik:koerpergroesse_allgemein

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genetik:koerpergroesse_allgemein [2026/02/06 07:30] – [Zwergwuchs] kathringenetik:koerpergroesse_allgemein [2026/02/15 16:01] (aktuell) – [Ohrlänge] kathrin
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 ==== Ohrlänge ==== ==== Ohrlänge ====
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-(in Arbeit) 
  
 Die Ohrlänge korreliert normalerweise mit der Körpergröße. Bei Widder-Rassen, die auf lange Ohren selektiert wurden (insbesondere Englische Widder), könnten mehrere Gene eine Rolle bei der Ausprägung dieses Merkmals spielen (Review, Fontanesi, 2021((Fontanesi, L. 2021. Genetics and molecular genetics of morphological and physiological traits and inherited disorders in the European rabbit. In: The genetics and genomics of the rabbit (pp. 120-162). Wallingford UK: CABI. ISBN: 9 781 78064 3342.)), S. 147) Die Ohrlänge korreliert normalerweise mit der Körpergröße. Bei Widder-Rassen, die auf lange Ohren selektiert wurden (insbesondere Englische Widder), könnten mehrere Gene eine Rolle bei der Ausprägung dieses Merkmals spielen (Review, Fontanesi, 2021((Fontanesi, L. 2021. Genetics and molecular genetics of morphological and physiological traits and inherited disorders in the European rabbit. In: The genetics and genomics of the rabbit (pp. 120-162). Wallingford UK: CABI. ISBN: 9 781 78064 3342.)), S. 147)
  
 Lang, 1910((Lang, A. 1910. Die Erblichkeitsverhältnisse der Ohrenlänge der Kaninchen nach Castle und das Problem der intermediären Vererbung und Bildung konstanter Bastardrassen. Zeitschrift für induktive Abstammungs-und Vererbungslehre, 4(1), 1-23.)) führte aus, wie "schwierig, umständlich und zeitraubend" es sei, Genotypen "höherer Tiere" anhand von Zuchtexperimenten zu bestimmen. An Castles((Castle, W. E., Walter, H. E., Mullenix, R. C., & Cobb, S. 1909. Studies of inheritance in rabbits. Carnegie Institution of Washington. Publication no. 114.))(S. 9-35) Auffassung einer intermediären Vererbung ("//blending inheritance//") quantitativer Merkmale -- z.B. der Ohrlänge beim Kaninchen ("//Eine Kreuzung zwischen Kaninchen, die sich in der Ohrlänge unterscheiden, erzeugt Nachkommen mit Ohren von mittlerer Länge, die um den Mittelwert der elterlichen Ohrlängen variieren.//") -- übte er Kritik: seine, aus heutiger Sicht, wichtigsten Ideen waren: Lang, 1910((Lang, A. 1910. Die Erblichkeitsverhältnisse der Ohrenlänge der Kaninchen nach Castle und das Problem der intermediären Vererbung und Bildung konstanter Bastardrassen. Zeitschrift für induktive Abstammungs-und Vererbungslehre, 4(1), 1-23.)) führte aus, wie "schwierig, umständlich und zeitraubend" es sei, Genotypen "höherer Tiere" anhand von Zuchtexperimenten zu bestimmen. An Castles((Castle, W. E., Walter, H. E., Mullenix, R. C., & Cobb, S. 1909. Studies of inheritance in rabbits. Carnegie Institution of Washington. Publication no. 114.))(S. 9-35) Auffassung einer intermediären Vererbung ("//blending inheritance//") quantitativer Merkmale -- z.B. der Ohrlänge beim Kaninchen ("//Eine Kreuzung zwischen Kaninchen, die sich in der Ohrlänge unterscheiden, erzeugt Nachkommen mit Ohren von mittlerer Länge, die um den Mittelwert der elterlichen Ohrlängen variieren.//") -- übte er Kritik: seine, aus heutiger Sicht, wichtigsten Ideen waren:
-  * Quantitative Merkmale werden von mehreren Faktoren (Gene, Umwelt) bestimmt; jedes der beteiligten Gene folgt für sich allein genommen den Mendelschen Regeln.+  * Quantitative Merkmale werden von mehreren Faktoren (Gene, Umwelt) bestimmt; jedes der beteiligten Gene folgt für sich allein genommen den Mendelschen Regeln. (Anmerkung: R. Fisher stellte 1918 fest, dass quantitative Merkmale durch multiple Mendel´sche Gene vererbt werden.((Visscher, P. M., & Goddard, M. E. (2019). From RA Fisher’s 1918 paper to GWAS a century later. Genetics, 211(4), 1125-1130.)))
   *  Abstufungen in der Ausbildung eines Merkmals können durch Variation in der Anzahl gleichwertig wirkender Faktoren oder durch unterschiedlich stark beteiligte Faktoren bedingt sein.   *  Abstufungen in der Ausbildung eines Merkmals können durch Variation in der Anzahl gleichwertig wirkender Faktoren oder durch unterschiedlich stark beteiligte Faktoren bedingt sein.
   * Bei der Festigung eines bestimmten Merkmals durch positiv gerichtete Selektion kann "die Summierung, die Addition ganz kleiner Verschiedenheiten", d.h. die Verschiebung von Allelfrequenzen (bis hin zur Fixierung),  weitaus bedeutender sein als spontane Veränderungen des Erbguts (Mutationen).   * Bei der Festigung eines bestimmten Merkmals durch positiv gerichtete Selektion kann "die Summierung, die Addition ganz kleiner Verschiedenheiten", d.h. die Verschiebung von Allelfrequenzen (bis hin zur Fixierung),  weitaus bedeutender sein als spontane Veränderungen des Erbguts (Mutationen).
genetik/koerpergroesse_allgemein.1770359441.txt.gz · Zuletzt geändert: von kathrin

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