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krankheiten:encephalitozoonose

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krankheiten:encephalitozoonose [2026/07/09 19:26] – [Studien zur Diagnostik] kathrinkrankheiten:encephalitozoonose [2026/07/15 17:57] (aktuell) – [2026] kathrin
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 Leipig //et al//., 2013((Leipig, M., Matiasek, K., Rinder, H., Janik, D., Emrich, D., Baiker, K., & Hermanns, W. 2013. Value of histopathology, immunohistochemistry, and real-time polymerase chain reaction in the confirmatory diagnosis of Encephalitozoon cuniculi infection in rabbits. Journal of Veterinary Diagnostic Investigation, 25(1), 16-26.)) untersuchten am Institut für Veterinärpathologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (Deutschland) 81 zufällig ausgewählte Heimkaninchen (38x männlich, 43x weiblich; Alter 3 Wochen bis 9 Jahre, Mittelwert: 2,6 Jahre) auf eine mögliche Infektion mit //E. cuniculi// mittels Histopathologie, Immunhistochemie (IHC) und real-time-PCR. Nach detaillierten Beschreibungen histopathologischer Veränderungen in verschiedenen Organen von mit //E. cuniculi// infizierten Kaninchen schlussfolgerten sie als "Goldstandard" für die (post mortem) Bestätigung einer Enzephalitozoonose eine Kombination aus histologischer Untersuchung, insbesondere von Gehirn und Nieren, und real-time-PCR an Hirn-, Nieren- und Lungengewebe. Leipig //et al//., 2013((Leipig, M., Matiasek, K., Rinder, H., Janik, D., Emrich, D., Baiker, K., & Hermanns, W. 2013. Value of histopathology, immunohistochemistry, and real-time polymerase chain reaction in the confirmatory diagnosis of Encephalitozoon cuniculi infection in rabbits. Journal of Veterinary Diagnostic Investigation, 25(1), 16-26.)) untersuchten am Institut für Veterinärpathologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (Deutschland) 81 zufällig ausgewählte Heimkaninchen (38x männlich, 43x weiblich; Alter 3 Wochen bis 9 Jahre, Mittelwert: 2,6 Jahre) auf eine mögliche Infektion mit //E. cuniculi// mittels Histopathologie, Immunhistochemie (IHC) und real-time-PCR. Nach detaillierten Beschreibungen histopathologischer Veränderungen in verschiedenen Organen von mit //E. cuniculi// infizierten Kaninchen schlussfolgerten sie als "Goldstandard" für die (post mortem) Bestätigung einer Enzephalitozoonose eine Kombination aus histologischer Untersuchung, insbesondere von Gehirn und Nieren, und real-time-PCR an Hirn-, Nieren- und Lungengewebe.
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 +Ozkan //et al//., 2018((Ozkan, O., Karagoz, A., Kocak, N., & Alcigir, M. E. (2018). The First Molecular Detection and Genotyping of Encephalitozoon cuniculi in Rabbit's Eye in Turkey. Kafkas Univ Vet Fak Derg, 24(4). 607-611.)) -- Makro- und mikroskopische Untersuchung der Augen eines Kaninchens mit Augenläsionen, d.h. mit einer sichtbaren, weißen Masse, sowie molekularer Nachweis((Valencáková, A., Bálent, P., Novotny, F., & Cisláková, L. 2005. Application of specific primers in the diagnosis of Encephalitozoon spp. Annals of Agricultural and Environmental Medicine, 12(2), 321-323.)) von //E. cuniculi// Genotyp I im betroffenen Auge
  
 Özkan //et al//., 2019((Özkan, Ö., Yücesan, B., Pekkaya, S., Alçığır, M. E., & Gürcan, İ. S. 2019. Relationship between seropositivity of Encephalitozoon cuniculi and renal biochemical markers in clinically healthy rabbits. Ankara Üniversitesi Veteriner Fakültesi Dergisi, 66(2), 197-204.)) untersuchten den Zusammenhang zwischen //E. cuniculi//-Seropositivität und biochemischen Nierenfunktionsmarkern. Von 97 als klinisch gesund angesehenen Kaninchen wurden 48 (49,5 %) mittels ELISA seropositiv getestet. Bei seropositiven Tieren waren die Blut-Harnstoff-Stickstoff- (//blood urea nitrogen//, BUN) und Kreatininkonzentrationen signifikant erhöht, was auf Nierenläsionen zurückzuführen sein könnte. Diese beiden Marker könnten demnach nützliche Indikatoren für die Diagnose von Nierenschäden bei mit //E. cuniculi// infizierten Kaninchen sein. Özkan //et al//., 2019((Özkan, Ö., Yücesan, B., Pekkaya, S., Alçığır, M. E., & Gürcan, İ. S. 2019. Relationship between seropositivity of Encephalitozoon cuniculi and renal biochemical markers in clinically healthy rabbits. Ankara Üniversitesi Veteriner Fakültesi Dergisi, 66(2), 197-204.)) untersuchten den Zusammenhang zwischen //E. cuniculi//-Seropositivität und biochemischen Nierenfunktionsmarkern. Von 97 als klinisch gesund angesehenen Kaninchen wurden 48 (49,5 %) mittels ELISA seropositiv getestet. Bei seropositiven Tieren waren die Blut-Harnstoff-Stickstoff- (//blood urea nitrogen//, BUN) und Kreatininkonzentrationen signifikant erhöht, was auf Nierenläsionen zurückzuführen sein könnte. Diese beiden Marker könnten demnach nützliche Indikatoren für die Diagnose von Nierenschäden bei mit //E. cuniculi// infizierten Kaninchen sein.
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 Duangurai //et al//., 2025((Duangurai, T., Reamtong, O., Thiangtrongjit, T., Jala, S., Chienwichai, P., & Thengchaisri, N. 2025. Serum Proteomic Changes in Pet Rabbits with Subclinical and Clinical Encephalitozoonosis in Thailand. Animals, 15(13), 1962.)) analysierten Serumproteine bei gesunden, subklinischen und klinisch auffälligen Kaninchen mittels Gelelektrophorese und Massenspektrometrie (MS), um mögliche Biomarker für EC-Infektionen zu identifizieren. Duangurai //et al//., 2025((Duangurai, T., Reamtong, O., Thiangtrongjit, T., Jala, S., Chienwichai, P., & Thengchaisri, N. 2025. Serum Proteomic Changes in Pet Rabbits with Subclinical and Clinical Encephalitozoonosis in Thailand. Animals, 15(13), 1962.)) analysierten Serumproteine bei gesunden, subklinischen und klinisch auffälligen Kaninchen mittels Gelelektrophorese und Massenspektrometrie (MS), um mögliche Biomarker für EC-Infektionen zu identifizieren.
  
-((Bhusri, B., Trakoolchaisri, W., Saechin, A., Kachangchit, T., Yinharnmingmongkol, C., & Sariya, L. (2026). Molecular Detection and Genotypic Analysis of Encephalitozoon cuniculi in Pet Rabbits in Central Thailand. Veterinary Medicine and Science, 12(4), e71048.))+Bhusri //et al//., 2026((Bhusri, B., Trakoolchaisri, W., Saechin, A., Kachangchit, T., Yinharnmingmongkol, C., & Sariya, L. (2026). Molecular Detection and Genotypic Analysis of Encephalitozoon cuniculi in Pet Rabbits in Central Thailand. Veterinary Medicine and Science, 12(4), e71048.)) genotypisierten 15 //E. cuniculi//-positive Urinproben durch PCR und anschließende Sequenzierung der ITS-Region, sowie der PTP- und SWP1-Loki((Xiao, L., Li, L., Visvesvara, G. S., Moura, H., Didier, E. S., & Lal, A. A. (2001). Genotyping Encephalitozoon cuniculi by multilocus analyses of genes with repetitive sequences. Journal of clinical microbiology, 39(6), 2248-2253.)). Anhand der ITS-Sequenzen wurden alle 15 Proben als Genotyp I identifiziert. Anhand der PTP-Sequenzen wurden Genotyp I (4/15) und Genotyp III (8/15) identifiziert; die PCR von drei Proben waren erfolglos. Die SWP1-PCR war nur bei vier Proben erfolgreich, und die zugehörigen Sequenzen konnten Genotyp Ia (3x) und Genotyp Ib (1x) zugeordnet werden.
  
 ===== Vorkommen ===== ===== Vorkommen =====
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 Während für Haltungs- und Ernährungsparameter kein Einfluss auf die Krankheit festgestellt wurde, bestand ein Zusammenhang zwischen Alter und Krankheitsform. Das Durchschnittsalter der Tiere mit okulärer Form war mit 23,7 Monaten signifikant niedriger und dasjenige der Tiere mit renaler Form mit 71,4 Monaten höher als das Durchschnittsalter der gesamten Stichprobe.\\  Während für Haltungs- und Ernährungsparameter kein Einfluss auf die Krankheit festgestellt wurde, bestand ein Zusammenhang zwischen Alter und Krankheitsform. Das Durchschnittsalter der Tiere mit okulärer Form war mit 23,7 Monaten signifikant niedriger und dasjenige der Tiere mit renaler Form mit 71,4 Monaten höher als das Durchschnittsalter der gesamten Stichprobe.\\ 
 Bei Kaninchen mit Blutuntersuchungen ließen sich mit Ausnahme positiver Ig-Werte keine signifikanten Veränderungen im Blut nachweisen; CRP war tendenziell erhöht. Bei einem Großteil der Patienten wurde eine Stabilisierung oder sogar eine Verbesserung des Zustandes erreicht. Tendenziell korrelierte ein sehr hoher IgG-Titer (> 1:5.120) mit einer ungünstigen Prognose.  Bei Kaninchen mit Blutuntersuchungen ließen sich mit Ausnahme positiver Ig-Werte keine signifikanten Veränderungen im Blut nachweisen; CRP war tendenziell erhöht. Bei einem Großteil der Patienten wurde eine Stabilisierung oder sogar eine Verbesserung des Zustandes erreicht. Tendenziell korrelierte ein sehr hoher IgG-Titer (> 1:5.120) mit einer ungünstigen Prognose. 
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 +Bei 54 Heimkaninchen, denen im Rahmen von Routineterminen oder Aufenthalten in einer Tierklinik in Porto (Portugal), ohne vorab festgelegte klinische Kriterien, Blut abgenommen wurde, stellten Rocha //et al//., 2026((Rocha, F., Gibson, M. S., Anastácio, S., Vilhena, H., Frouco, G., Ramalho de Sousa, S., & Ferrolho, J. (2026). A High Proportion of Encephalitozoon cuniculi Antibody-Positive Domestic Rabbits Identified in Northern Portugal: Implications for Zoonotic Risk. Microorganisms, 14(7), 1510.)) mittels ELISA eine EC-Antikörperprävalenz von 63 % (34/54) fest.
  
  
krankheiten/encephalitozoonose.1783617974.txt.gz · Zuletzt geändert: von kathrin

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