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krankheiten:encephalitozoonose

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krankheiten:encephalitozoonose [2026/08/22 08:45] – [Studien zur Immunantwort] kathrinkrankheiten:encephalitozoonose [2026/09/12 15:20] (aktuell) kathrin
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 Jeklova, Leva //et al//., 2010((Jeklova, E., Leva, L., Kovarcik, K., Matiasovic, J., Kummer, V., Maskova, J., ... & Faldyna, M. 2010. Experimental oral and ocular Encephalitozoon cuniculi infection in rabbits. Parasitology, 137(12), 1749-1757.)) (Immunsuppression mit Dexamethason nach experimenteller Infektion) Jeklova, Leva //et al//., 2010((Jeklova, E., Leva, L., Kovarcik, K., Matiasovic, J., Kummer, V., Maskova, J., ... & Faldyna, M. 2010. Experimental oral and ocular Encephalitozoon cuniculi infection in rabbits. Parasitology, 137(12), 1749-1757.)) (Immunsuppression mit Dexamethason nach experimenteller Infektion)
  
 +==== Manipulation der Immunantwort ====
 +Efferozytose((Dalboni, L. C., Alvares Saraiva, A. M., Konno, F. T. D. C., Perez, E. C., Codeceira, J. F., Spadacci-Morena, D. D., & Lallo, M. A. (2021). Encephalitozoon cuniculi takes advantage of efferocytosis to evade the immune response. PLoS One, 16(3), e0247658. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0247658))
  
 ===== Übertragung ===== ===== Übertragung =====
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 inkubiert worden sind.\\  inkubiert worden sind.\\ 
 Die Infektiosität wurde erst bei Wassertemperaturen von 60 °C (5 Minuten), bzw. ab 70 °C eliminiert. Die Infektiosität wurde erst bei Wassertemperaturen von 60 °C (5 Minuten), bzw. ab 70 °C eliminiert.
 +
 +Li //et al//., 2003 ((Li, X., Palmer, R., Trout, J. M., & Fayer, R. (2003). Infectivity of microsporidia spores stored in water at environmental temperatures. The Journal of parasitology, 89(1), 185-188.)) untersuchten den Einfluss von Temperatur und Lagerung in Wasser mittels MDBK-Zellkultur. EC-Sporen blieben infektiös 
 +  * bei 10 °C für 3 Monate, 
 +  * bei 15 °C für 2 Monate, 
 +  * bei 20 °C für 1 Monat, 
 +  * bei 25 °C für 3 Wochen und 
 +  * bei 30 °C für 1 Woche.
  
 ===== Symptome ===== ===== Symptome =====
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 ==== 2021 bis 2025 ==== ==== 2021 bis 2025 ====
 +
 +Bei 188 Zootieren aus Slowenien wurde das Vorkommen ausgewählter Parasiten und Bakterien untersucht. Antikörper gegen //E. cuniculi// wurden bei 44 % (52/118) der Säugetiere (davon bei 5/6 Europäischen Kaninchen) sowie bei 20 % (11/56) der Vögel nachgewiesen. Herbivore hatten im Vergleich zu Carnivoren ein höheres Infektionsrisiko.((Kvapil, P., Račnik, J., Kastelic, M., Marková, J., Murat, J. B., Kobédová, K., ... & Bártová, E. (2021). Biosurveillance of selected pathogens with zoonotic potential in a zoo. Pathogens, 10(4), 428. https://doi.org/10.3390/pathogens10040428))
  
 Im Rahmen eines finnischen Forschungsprojekts zur Gesundheit von Hauskaninchen (siehe auch [[krankheiten#Mäkitaipale et al., 2015|Prävalenzen]] oder [[wirkstoffe:vitamine:vitamin_d#25(OH)D-Serumkonzentration|Vitamin D]]) sammelten Mäkitaipale //et al//., 2022((Mäkitaipale, J., Järvenpää, E., Bruce, A., Sankari, S., Virtala, A. M., & Näreaho, A. 2022. Seroprevalence of Encephalitozoon cuniculi and Toxoplasma gondii antibodies and risk-factor assessment for Encephalitozoon cuniculi seroprevalence in Finnish pet rabbits (Oryctolagus cuniculus). Acta Veterinaria Scandinavica, 64(1), 2.)) zwischen Mai 2012 und März 2014 Blutproben von klinisch gesunden Kaninchen und bestimmten die IgG-Seroprävalenzen von //E. cuniculi// und //T. gondii//. Die Besitzer meldeten ihre Kaninchen freiwillig für die Studie an, d.h. die Stichprobe war nicht randomisiert. 247 Proben wurden mittels ELISA auf EC und 270 Proben auf //T. gondii// getestet. Mischlinge waren am häufigsten vertreten, gefolgt von Zwergwiddern.\\  Im Rahmen eines finnischen Forschungsprojekts zur Gesundheit von Hauskaninchen (siehe auch [[krankheiten#Mäkitaipale et al., 2015|Prävalenzen]] oder [[wirkstoffe:vitamine:vitamin_d#25(OH)D-Serumkonzentration|Vitamin D]]) sammelten Mäkitaipale //et al//., 2022((Mäkitaipale, J., Järvenpää, E., Bruce, A., Sankari, S., Virtala, A. M., & Näreaho, A. 2022. Seroprevalence of Encephalitozoon cuniculi and Toxoplasma gondii antibodies and risk-factor assessment for Encephalitozoon cuniculi seroprevalence in Finnish pet rabbits (Oryctolagus cuniculus). Acta Veterinaria Scandinavica, 64(1), 2.)) zwischen Mai 2012 und März 2014 Blutproben von klinisch gesunden Kaninchen und bestimmten die IgG-Seroprävalenzen von //E. cuniculi// und //T. gondii//. Die Besitzer meldeten ihre Kaninchen freiwillig für die Studie an, d.h. die Stichprobe war nicht randomisiert. 247 Proben wurden mittels ELISA auf EC und 270 Proben auf //T. gondii// getestet. Mischlinge waren am häufigsten vertreten, gefolgt von Zwergwiddern.\\ 
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 Antikörper gegen //E. cuniculi// wurden bei 24 der 158 (15,2 %) Wildkaninchen nachgewiesen: in 12 Proben sowohl IgM- als auch IgG-Antikörper, in 10 Proben nur IgG-Antikörper und in 2 Proben nur IgM-Antikörper. In 19 Serumproben waren die Titer niedrig, höhere Titer im Bereich von 1:160 bis >1:1280 wurden in fünf Proben gefunden. Die positiv getesteten Tiere stammten aus 7 von 17 in dieser Studie untersuchten Standorte in Bayern.\\  Antikörper gegen //E. cuniculi// wurden bei 24 der 158 (15,2 %) Wildkaninchen nachgewiesen: in 12 Proben sowohl IgM- als auch IgG-Antikörper, in 10 Proben nur IgG-Antikörper und in 2 Proben nur IgM-Antikörper. In 19 Serumproben waren die Titer niedrig, höhere Titer im Bereich von 1:160 bis >1:1280 wurden in fünf Proben gefunden. Die positiv getesteten Tiere stammten aus 7 von 17 in dieser Studie untersuchten Standorte in Bayern.\\ 
 DNA von //E. cuniculi// wurde mittels real-time-PCR bei 10 von 158 (6,3 %) Wildkaninchen nachgewiesen und von //E. hellem// bei 4 von 158 (2,5 %). Anschließend wurde //E. cuniculi// mittels nested-PCR bei 7/10 und //E. hellem// bei 3/4 Wildkaninchen bestätigt.\\  DNA von //E. cuniculi// wurde mittels real-time-PCR bei 10 von 158 (6,3 %) Wildkaninchen nachgewiesen und von //E. hellem// bei 4 von 158 (2,5 %). Anschließend wurde //E. cuniculi// mittels nested-PCR bei 7/10 und //E. hellem// bei 3/4 Wildkaninchen bestätigt.\\ 
-Bei 1 Wildkaninchen wurde in Gehirn und Niere // E. cuniculi// Genotyp 1 identifiziert.\\  +Bei 1 Wildkaninchen wurde in Gehirn und Niere //E. cuniculi// Genotyp 1 identifiziert.\\  
 Mögliche Gründe für einen positiven DNA-Test bei gleichzeitig negativem Antikörper-Test seien: falsch negative IFAT-Ergebnisse, falsch positive PCR-Ergebnisse, nicht nachweisbare Antikörper-Level, eine zur Serokonversion ungenügende Menge aufgenommener Sporen, immunsupprimierende Effekte durch andere Erkrankungen oder übermäßiges Binden von Antikörpern durch den Erreger.\\   Mögliche Gründe für einen positiven DNA-Test bei gleichzeitig negativem Antikörper-Test seien: falsch negative IFAT-Ergebnisse, falsch positive PCR-Ergebnisse, nicht nachweisbare Antikörper-Level, eine zur Serokonversion ungenügende Menge aufgenommener Sporen, immunsupprimierende Effekte durch andere Erkrankungen oder übermäßiges Binden von Antikörpern durch den Erreger.\\  
 Mögliche Gründe für einen negativen DNA-Test bei gleichzeitig positivem Antikörper-Test seien: eine sehr geringe Sporenkonzentration und/oder eine ungleichmäßige Verteilung im untersuchten Gewebe, eine frühe oder abgewehrte Infektion, eine verringerte Sporenmenge mit fortschreitender Infektion. Mögliche Gründe für einen negativen DNA-Test bei gleichzeitig positivem Antikörper-Test seien: eine sehr geringe Sporenkonzentration und/oder eine ungleichmäßige Verteilung im untersuchten Gewebe, eine frühe oder abgewehrte Infektion, eine verringerte Sporenmenge mit fortschreitender Infektion.
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 Bei 54 Heimkaninchen, denen im Rahmen von Routineterminen oder Aufenthalten in einer Tierklinik in Porto (Portugal), ohne vorab festgelegte klinische Kriterien, Blut abgenommen wurde, stellten Rocha //et al//., 2026((Rocha, F., Gibson, M. S., Anastácio, S., Vilhena, H., Frouco, G., Ramalho de Sousa, S., & Ferrolho, J. (2026). A High Proportion of Encephalitozoon cuniculi Antibody-Positive Domestic Rabbits Identified in Northern Portugal: Implications for Zoonotic Risk. Microorganisms, 14(7), 1510.)) mittels ELISA eine EC-Antikörperprävalenz von 63 % (34/54) fest. Bei 54 Heimkaninchen, denen im Rahmen von Routineterminen oder Aufenthalten in einer Tierklinik in Porto (Portugal), ohne vorab festgelegte klinische Kriterien, Blut abgenommen wurde, stellten Rocha //et al//., 2026((Rocha, F., Gibson, M. S., Anastácio, S., Vilhena, H., Frouco, G., Ramalho de Sousa, S., & Ferrolho, J. (2026). A High Proportion of Encephalitozoon cuniculi Antibody-Positive Domestic Rabbits Identified in Northern Portugal: Implications for Zoonotic Risk. Microorganisms, 14(7), 1510.)) mittels ELISA eine EC-Antikörperprävalenz von 63 % (34/54) fest.
  
 +Škrbec //et al//., 2026((Škrbec, M., Slavec, B., Kočar, N., Modrijan, K., Kuhar, U., Kolenc, M., ... & Račnik, J. (2026). Clinical Molecular Investigation of Encephalitozoon cuniculi in Pet Rabbits: Early Detection of Potential Risk for Animal and Human Infection. Veterinary Medicine and Science, 12(5), e71081.))
 ===== Vorbeugung ===== ===== Vorbeugung =====
  
krankheiten/encephalitozoonose.1787381142.txt.gz · Zuletzt geändert: von kathrin

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