krankheiten:zahnfehler
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| - | Einen Hinweis darauf, warum Heu und Möhren nur einen " | + | Einen Hinweis darauf, warum [[futtermittel: |
| ==== Glöckner, B. 2002 ==== | ==== Glöckner, B. 2002 ==== | ||
| Zitate aus der Dissertation von Glöckner, 2002((Glöckner, | Zitate aus der Dissertation von Glöckner, 2002((Glöckner, | ||
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| Die Verlängerung (Elongation) von Zahnwurzeln wurde grundsätzlich bei allen zahnkranken Tieren in einem frühen Alter festgestellt. Neuerdings wird diese Elongation auch als " | Die Verlängerung (Elongation) von Zahnwurzeln wurde grundsätzlich bei allen zahnkranken Tieren in einem frühen Alter festgestellt. Neuerdings wird diese Elongation auch als " | ||
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| ==== Mosallanejad et al., 2010 ==== | ==== Mosallanejad et al., 2010 ==== | ||
| - | Im Rahmen der Vorsorge untersuchten Mosallanejad //et al//., 2010((Mosallanejad, | + | Im Rahmen der Vorsorge untersuchten Mosallanejad //et al//., 2010((Mosallanejad, |
| ==== Köstlinger, | ==== Köstlinger, | ||
| Im Rahmen der Studie von Köstlinger, | Im Rahmen der Studie von Köstlinger, | ||
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| Zwischen 2012 und 2025 wurden an einer Tierklinik in Spanien 73 Heimkaninchen mit Verdacht auf Zahnerkrankungen einer CT-Untersuchung unterzogen. Rückblickend stellten Murciano //et al//., 2026((Murciano, | Zwischen 2012 und 2025 wurden an einer Tierklinik in Spanien 73 Heimkaninchen mit Verdacht auf Zahnerkrankungen einer CT-Untersuchung unterzogen. Rückblickend stellten Murciano //et al//., 2026((Murciano, | ||
| * Das Durchschnittsalter der untersuchten Tiere betrug 4,96 (±2,69) Jahre; 26 (36 %) hatten hängende Ohren und 47 (64 %) stehende Ohren; 48 (66 %) waren männlich und 25 (34 %) weiblich. | * Das Durchschnittsalter der untersuchten Tiere betrug 4,96 (±2,69) Jahre; 26 (36 %) hatten hängende Ohren und 47 (64 %) stehende Ohren; 48 (66 %) waren männlich und 25 (34 %) weiblich. | ||
| - | * Bei 59 Kaninchen (81 %) wurde der Verdacht bestätigt, und zu den häufigsten Anomalien gehörten: Malokklusion, | + | * Bei 59 Kaninchen (81 %) wurde der Verdacht bestätigt, und zu den häufigsten Anomalien gehörten: Malokklusion, |
| * Begleiterkrankungen waren: 19/59 (32 %) Lungenläsionen, | * Begleiterkrankungen waren: 19/59 (32 %) Lungenläsionen, | ||
| In der vorliegenden Studie wurden keine statistisch signifikanten Zusammenhänge zwischen Zahnerkrankungen und Lungenanomalien bei Kaninchen festgestellt. Die Ergebnisse untermauerten den diagnostischen Wert einer CT bei der Bewertung sowohl direkter als auch sekundärer Manifestationen von Zahnerkrankungen und bestätigten, | In der vorliegenden Studie wurden keine statistisch signifikanten Zusammenhänge zwischen Zahnerkrankungen und Lungenanomalien bei Kaninchen festgestellt. Die Ergebnisse untermauerten den diagnostischen Wert einer CT bei der Bewertung sowohl direkter als auch sekundärer Manifestationen von Zahnerkrankungen und bestätigten, | ||
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| + | ==== Reunanen et al., 2026 ==== | ||
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| + | Reunanen //et al//., 2026((Reunanen, | ||
| + | Bei 17 von 137 (12,4 %) Kaninchen zeigten Röntgenaufnahmen leichte Anzeichen einer Zahnerkrankung in Form einer Verlängerung der Prämolarenwurzeln. Bei 8 von 134 Tieren wurden Anomalien im Schneidezahnbiss festgestellt. Es gab keine Prävalenz-Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Kaninchen.\\ | ||
| + | Für die Einordnung der Ergebnisse sollten insbesondere das Alter, die Ernährung sowie die Herkunft der Tiere berücksichtigt werden. Bei [[genetik: | ||
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krankheiten/zahnfehler.1770359747.txt.gz · Zuletzt geändert: von kathrin
