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physiologie:fortpflanzung

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 Die sprichwörtliche Fruchtbarkeit der Kaninchen rührt unter anderem daher, dass die Weibchen bereits kurz nach dem Werfen bereits wieder empfängnisbereit sind. Auf Grund des Vorhandenseins zweier Eierstöcke wird gelegentlich über eine so genannte Superfötation spekuliert. Darstellungen darüber erscheinen jedoch widersprüchlich.((Röllig, K. R. (2008): Superkonzeption (Superfetation) beim Europäischen Feldhasen. FU Berlin. Diss.)) Der Begriff meint eine erfolgreiche, zweite Befruchtung während einer bestehenden Trächtigkeit. Die Folge wäre, dass zwischen zwei Geburten nicht 31 Tage liegen, sondern der zweite Wurf z. B. bereits 14 Tage nach dem ersten zur Welt kommt.\\  Die sprichwörtliche Fruchtbarkeit der Kaninchen rührt unter anderem daher, dass die Weibchen bereits kurz nach dem Werfen bereits wieder empfängnisbereit sind. Auf Grund des Vorhandenseins zweier Eierstöcke wird gelegentlich über eine so genannte Superfötation spekuliert. Darstellungen darüber erscheinen jedoch widersprüchlich.((Röllig, K. R. (2008): Superkonzeption (Superfetation) beim Europäischen Feldhasen. FU Berlin. Diss.)) Der Begriff meint eine erfolgreiche, zweite Befruchtung während einer bestehenden Trächtigkeit. Die Folge wäre, dass zwischen zwei Geburten nicht 31 Tage liegen, sondern der zweite Wurf z. B. bereits 14 Tage nach dem ersten zur Welt kommt.\\ 
  
-Kaninchenweibchen verfügen über die Möglichkeit, bei Umständen, die die Aufzucht eines Wurfes erschweren oder unmöglich machen würden, Embryonen im Uterus zurückzubilden und aufzulösen – zu resorbieren. Dieser Vorgang wird auch als intrauterine [[physiologie:Resorption|Resorption]] bezeichnet. Auf diese Weise findet eine natürliche Regulierung der Populationsgröße statt.((von Holst, D. (2004): Populationsbiologische Untersuchungen beim Wildkaninchen - Der Einfluss von Sozialverhalten und Stress auf Vitalität und Fortpflanzung. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW (LÖBF) 1/04. 17-21))\\ +Kaninchenweibchen verfügen über die Möglichkeit, bei Umständen, die die Aufzucht eines Wurfes erschweren oder unmöglich machen würden, Embryonen im Uterus zurückzubilden und aufzulösen – zu resorbieren. Dieser Vorgang wird auch als intrauterine [[physiologie:Resorption|Resorption]] bezeichnet. Auf diese Weise findet eine natürliche Regulierung der Populationsgröße statt.((von Holst, D. (2004): Populationsbiologische Untersuchungen beim Wildkaninchen - Der Einfluss von Sozialverhalten und Stress auf Vitalität und Fortpflanzung. Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW (LÖBF) 1/04. 17-21.))\\ 
  
 Die Tragzeit beträgt im Durchschnitt 31 Tage. Der Nestbau kann ca. 14 Tage vor der Geburt der Jungtiere erfolgen und kurz vor der Geburt vollendet sein. Oft wird er aber erst am Tag der Geburt begonnen. Dazu trägt die Häsin Nestmaterial aus Gras und trockenen Pflanzenresten zusammen und rupft sich kurze Zeit vor dem Werfen Bauchfell, mit dem das Nest ausgepolstert wird.((Bilkó, Á., Petróczi, I., Bárdos, B., Nagy, I., & Altbacker, V. (2022). Composition of the wild rabbit nest and its implication for domestic rabbit breeding. Applied Sciences, 12(4), 1915. https://doi.org/10.3390/app12041915)) Hormonell bedingt sitzt das Bauchfell zu dieser Zeit locker. Nach der Geburt werden von der Häsin die Nachgeburten gefressen.\\  Die Tragzeit beträgt im Durchschnitt 31 Tage. Der Nestbau kann ca. 14 Tage vor der Geburt der Jungtiere erfolgen und kurz vor der Geburt vollendet sein. Oft wird er aber erst am Tag der Geburt begonnen. Dazu trägt die Häsin Nestmaterial aus Gras und trockenen Pflanzenresten zusammen und rupft sich kurze Zeit vor dem Werfen Bauchfell, mit dem das Nest ausgepolstert wird.((Bilkó, Á., Petróczi, I., Bárdos, B., Nagy, I., & Altbacker, V. (2022). Composition of the wild rabbit nest and its implication for domestic rabbit breeding. Applied Sciences, 12(4), 1915. https://doi.org/10.3390/app12041915)) Hormonell bedingt sitzt das Bauchfell zu dieser Zeit locker. Nach der Geburt werden von der Häsin die Nachgeburten gefressen.\\ 
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